Sie befinden sich hier:
BahnInfo >> Hamburg
Willkommen bei BahnInfo-Hamburg
Sie finden hier aktuelle Nahverkehrsmeldungen aus Hamburg und Umgebung
mit freundlicher Unterstützung von

Der aktuellste Artikel ist vom 04.09.2008.
Sie haben eine Meldung für uns? Dann schicken Sie uns diese.
Alle Fahrplanänderungen für die Region Hamburg.
Bitte wählen Sie eine Kategorie:
Aktuelle Meldungen aus Hamburg und Umgebung
[ BahnInfo-Buchtipp: Schnellbahnen in Hamburg ]
Verstärktes Angebot zu kommenden Veranstaltungen
Vom 28. bis 31. August findet auch dieses Jahr wieder das Alstervergnügen an der Binnenalster statt. Dazu wird das ÖPNV-Angebot wieder zeitlich wie die Länge der Bahnen aufgestockt.
Am Donnerstag wird der 10 Minuten Takt auf den U-Bahnlinien bis 0:30 Uhr ausgeweitet. Auf den Linien U2 und U3 fahren auf Streckenabschnitten die Bahnen bis ca. 23 Uhr sogar im 5 Minuten Takt.
Freitag- und Sonnabendnacht wird der 10 Minuten Takt bei U- und S-Bahn bis 1:30 Uhr ausgedehnt. Danach wird der normale Nachtverkehr im 20 Minuten Takt mit eingeschränkterem Netz gefahren. Dazu wird der Betrieb auf den AKN-Linien A1 und A2 um eine Stunde verlängert und auf der Regionalverkehrslinie R 10 fährt um 1:52 Uhr ein zusätzlicher Zug vom Hamburger Hauptbahnhof nach Ahrensburg.
Am Sonntag endet der Betrieb wie gewohnt um ca. 0:30 Uhr.
Am 7. September werden die Straßen wegen »Vattenfall Cyclassics« gesperrt. Es kommt dabei vor allem im Innenstadtbereich sowie vom Süden her und im Westen Hamburgs zu erheblichen Behinderungen im Busverkehr. Um die Innenstadt trotzdem gut zu erreichen, wird das Angebot auf den U-Bahn Linien verstärkt.
Am 13. September fahren für die »Hamburger Theaternacht« vom zentralen Punkt Jungfernstieg zwischen 18 und 4 Uhr die Shuttle-Bus-Linien und Schiffe zu den teilnehmenden Theatern ab.
Am 21. September ist dann wieder »Autofreier Tag« im HVV – das Angebot wird entsprechend auf vielen Linien ausgeweitet.
Parken am Hamburger Hauptbahnhof für 3 Euro pro 24 Stunden
Ab Montag dem 4. August ist DB BahnPark Betreiber des Parkhauses am Hühnerposten in Hamburg. Damit hat die Bahn nun am Hamburger Hauptbahnhof ein eigenes Parkangebot. Das Parkhaus mit seinen 427 Stellplätzen ist durchgehend 24 Stunden geöffnet. Es gilt ein Pauschalpreis von drei Euro für 24 Stunden Parken.
Die Zufahrt erfolgt südlich von der Amsinckstraße über Klostertor oder bereits von der Spaldingstraße über die Münzstraße. Aus nördlicher Richtung gelangt man ins Parkhaus von der Altmannbrücke über Münzstraße/Hühnerposten. Das Parkhaus hat rund um die Uhr Videoüberwachung und über Sprechstellen z. B. an den Schranken und Kassenautomaten bekommt man jederzeit Hilfe und Auskunft.Zu Beginn des Parkhausbetriebes durch DB BahnPark wird auch Personal vor Ort eingesetzt.
Quelle: DB Presseinformation
[ BahnInfo-Buchtipp: Hamburg U-Bahn- & S-Bahn-Album ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger U-Bahn (DT1 - DT4) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Abkürzungsverzeichnis der Hamburger U-Bahnhöfe ]
TU-Wagen der Presse vorgestellt
Am
Dienstag 2. September 2008 stellte die Hamburger Hochbahn AG der Presse zwei "neue" historische U-Bahnwagen aus der Wirtschaftswunderzeit vor. Es handelt sich hierbei um den
TU1 8838 und den
TU2 8762, zwei nach dem 2. Weltkrieg in zwei unterschiedlichen Ausführungen modernisierten T-Wagen.
Der
TU1 8838 wurde 1950 auf Rahmen und Drehgestellen des im 2. Weltkrieg zerstörten T12 324 von 1927 aufgebaut, wobei die alte Holzkonstruktion des Wagenkasten durch eine neue Ganzstahlkonstruktion ersetzt worden ist. Dieser neu aufgebaute Wagenkasten entsprach in seinem äußeren Erscheinungsbild weitestgehend den 1944/45 gelieferten DT1-Prototypen, war diesen gegenüber jedoch leicht vereinfacht. So hatte der neu aufgebaute Wagen nicht die Doppelschiebetüren wie die DT1-Prototypen, sondern einfache Schiebetüren wie vorher. Ebenso war auf die Zugbegleitertür verzichtet worden. Auch die Inneneinrichtung war mit Holzlattensitzen statt grüner Polstersitze gegenüber den DT1-Prototypen vereinfacht worden.
Der
TU2 8762 wurde 1960 aus dem nach dem 2. Weltkrieg noch vorhandenen T13 392 von 1929 umgebaut. Dabei wurde der Wagenkasten unter Beibehaltung der alten Holzkonstruktion mit 0,8 mm starken gesickten Nirosta-Stahlblech neu verblecht. Außen wurde die Front mit 2 größeren Fenstern, neuen getrennten Zugspitz- und Schlussleuchten und neuem Zugzielanzeiger auf dem Dach neu gestaltet. Innen wurde der Führerstand auf die gesamte Wagenbreite vergrößert, die Wände neu vertäfelt und die alten Holzsitze durch neue Kunststoff-Schalensitze ersetzt.
Der TU1 8838 war so 20 Jahre und der TU2 8762 10 Jahre im Einsatz, bevor beide Wagen im Sommer 1970 in Horner Rennbahn abgestellt worden sind. Erst nach dem großen Erfolg des 90jährigen Jubiläums der Hochbahn im Jahre 2002 wurden die Wagen im Jahre 2003 nach rund 33jähriger Abstellungszeit von Horner Rennbahn in die U-Bahn Hauptwerkstatt Barmbek geholt und dort der Aufarbeitung unterzogen. Beim TU2 8762 war die Aufarbeitung einfach, so dass diese zügig voran ging und zum Jahreswechsel 2004/05 abgeschlossen werden konnte. Beim TU1 8838 hingegen war die Arbeit etwas schwieriger, so dass dort die Aufarbeitung erst 2008 abgeschlossen werden konnte. Beide Wagen stehen ab sofort für besondere Anlässe und Charterfahrten zur Verfügung, wozu beide Wagen immer zusammen eingesetzt werden. Ein gemeinsamer Einsatz mit den bisherigen T-Wagen 11 und 220 ist möglich. Der erste Fahrgasteinsatz der beiden "neuen" Museumswagen ist für den verkehrshistorischen Tag am 19. Oktober 2008 vorgesehen. Nähere Informationen dazu folgen, sobald diese vorliegen.
Erneute DT3-Modernisierung
Vor kurzem wurde die Einheit 838 fertiggestellt. Bereits etwas länger zurück liegt die Fertigstellung der Einheit 807.
Jazztrain am 27. September 2008
Der diesjährige Jazztrain wird am Samstag, den 27. September unterwegs sein. Dabei wird zwischen 12:03 Uhr und 19:03 stündlich eine Abfahrt ab Schlump über den Ring (via Landungsbrücken - Berliner Tor - Barmbek) angeboten werden. Zur Mitfahrt genügt eine gültige HVV-Fahrkarte. Weietere Information zum Programm und Fahrplan sind unter
www.jazztrain-hamburg.de zu finden.
DT4.1 in neuen Farben
Seit kurzem ist die Einheit 122 als 21. DT4.1 in den Farben der DT4.5 im Einsatz. Zuvor ist die Einheit 117 als 20. DT4.1 in die Farben der DT4.5 gekommen. Folgende 21 Einheiten der 1. Serie sind bisher in den Farben der 5. Serie im Einsatz: 109, 101, 108, 102, 107, 104, 106, 118, 110, 112, 105, 111, 113, 115, 116, 120, 119, 114, 129, 117, 122 (in Arbeitsreihenfolge).
[ BahnInfo-Buchtipp: Die Hamburger S-Bahn - Mit Gleichstrom durch die Hansestadt ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 470 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Baureihen-Porträt der BR 471 ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der Hamburger S-Bahn (BR 470 - 474) ]
[ BahnInfo-Hamburg-Sonderseite: Bau der Flughafen-S-Bahn ]
Ablösung der elektromechanischen Stellwerke in Ohlsdorf
Wie bereits berichtet, wird im Zusammenhang mit der Eröffnung der Flughafenstrecke auch ein neues sogenanntes „Elektronisches Stellwerk (ESTW)“ in Betrieb genommen. Die Vorbereitungen, wie die Schulung des Personals an einem Simulator und der Aufbau des Stellwerks etc., finden mit den Umstellungsarbeiten am kommenden Wochenende (von Freitag ca. 22 Uhr bis zum Betriebsschluß des Montags, mehr bei den Fahrplanänderungen) ihren Abschluß. Danach beginnt die heiße Phase des Betriebs, wobei vom neuen Stellwerk aus die Strecke zwischen Barmbek und Poppenbüttel, die neue Strecke zum Flughafen und die Gleise des Betriebswerks der S-Bahn in Ohlsdorf kontrolliert werden.

Bevor es allerdings so weit ist, müssen während der Sperrung die 66 neuen und bereits stehenden Signale „scharf“ geschaltet werden, 22 Weichenantriebe getauscht und die 60 km an neu verlegten Leitungen letztmalig auf ihre Fehlerfreiheit geprüft werden.
Weichen werden für das neue ESTW die beiden elektromechanischen Stellwerke aus den 1930er Jahren. Das Fahrdienstleiterstellwerk Op, welches sich direkt am nördlichen Bahnsteigende in Ohlsdorf befindet und seit 1938 im Betrieb ist, wird im Anschluß rückgebaut und alle verwertbaren Teile für die anderen elektromechanischen Stellwerke als Ersatzteile eingelagert. An seine Stelle wird später der Fahrstuhl, zum behindertengerechten Erreichen des Bahnsteigs treten. Was mit dem Bau des Wärterstellwerks Ow, am nördlichen Ende des S-Bahn Betriebswerks gelegen und seit 1939 im Betrieb, geschehen wird, ist noch nicht entschieden.
In der Collage ist das Fahrdienstleiterstellwerk Op, das neue ESTW und die alte und neue Steuertechnik zu sehen (zum Vergrößern bitte anklicken).
25 Jahre Harburger S-Bahn
Aus Anlass des 25jährigen Bestehens der Gleichstrom-S-Bahn nach Harburg wird am
Sonntag, 5. Oktober 2008 der historische 471 082 zusammen mit dem Original-Eröffnungszug 472 245 als Vollzug zu mehreren Fahrten zwischen der Hamburger Innenstadt und Harburg Rathaus zum HVV-Tarif eingesetzt. Die Harburger S-Bahn war am 23. September 1983 eröffnet worden, wozu der Eröffnungszug 472 245 damals auf den Namen "Harburg" getauft worden ist. Die genauen
Fahrzeiten sowie weitere Informationen können der
Webseite der historischen S-Bahn Hamburg e.V. entnommen werden.
Bereits im Jahre 2003 war das 20jährige Bestehen der Harburger S-Bahn Thema des damaligen verkehrshistorischen Tages, wozu der damalige vorläufige Museumszug 471 062 eingesetzt worden ist. Zur
Sonderseite zum verkehrshistorischen Tag 2003 bitte
hier klicken .
Vorstellung des Betriebskonzepts der Flughafen-S-Bahn

Heute stellten in der Handelskammer Michael Dirmeier (S-Bahn Hamburg, Sprecher der Geschäftsführung), Helmut Leseberg (S-Bahn Hamburg GmbH, Leiter Bestellermarkt und Angebotsplanung), Michael Eggenschwiler (Flughafen Hamburg GmbH, Vorsitzender der Geschäftsführung), Christine Beine (Handelskammer Hamburg, Abteilungsleiterin Verkehrswege, Hafen Schifffahrt) und Staatsrat Christian Maaß das Betriebskonzept und die Fahrgastprognosen der Flughafen-S-Bahn vor.
Das rund 280 Mio. Euro teure Projekt (60% getragen durch den Bund, 40% durch die Stadt Hamburg) findet mit der Eröffnung der Strecke am 11. Dezember seinen Abschluß. Die mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und bis auf die ersten 500 m komplett im Tunnel verlaufende 3 km lange Stichstrecke vom U- und S-Bahn Knotenpunkt Ohlsdorf zum Flughafen, wurde nach der seit Ende der 1950 Jahre bewährten Vorgehensweise gebaut. Die Stadt war während der gut siebenjährigen Bauzeit für die Bauausführung des Tunnels, etc. zuständig, die Bahn für die Ausgestaltung der Anlagen, wie Gleise oder Ausstattung der Station.
Im Rahmen der Arbeiten und vor allem der Erweiterung und Umbau der Gleisanlagen in Ohlsdorf, wird im September ein neues elektronisches Stellwerk (ein sogenanntes ESTW) in Betrieb genommen. Dann wird der Abschnitt Barmbek – Flughafen/Poppenbüttel durch dieses neue Stellwerk kontrolliert, allerdings ohne die bestehenden Stellwerke in Barmbek und Poppenbüttel zum jetzigen Zeitpunkt zu ersetzen.
Um bereits Erfahrung mit der neuen Technik zu haben, wurde das Personal an einem Simulator trainiert. Damit aber auch praktische Erfahrung mit der Strecke gesammelt werden kann, wird ab Oktober die Stromschiene erstmals unter Strom gesetzt und ab November der Probebetrieb, samt Störungssimulierungen, gestartet.
Danach soll die Strecke am 11. Dezember, fast schon obligatorisch, einen Tag vor Betriebsaufnahme und mit kostenlosen Schnupperfahrten in Sonderzügen zwischen Ohlsdorf und Hamburg Airport eröffnet werden. Am darauffolgenden 12. Dezember werden die Züge dann erstmals planmäßig vom Flughafen zum Hauptbahnhof und weiter Richtung Blankenese/Wedel fahren.
Da die Züge – wie erwartet – in Ohlsdorf geflügelt werden, Trennung der Einheiten, der erste Zugteil fährt zum Flughafen, der andere nach Poppenbüttel, orientiert sich der Takt zum Flughafen am Takt der S1. Die ersten beiden Züge zum Flughafen starten mo-fr um 3:51 und 4:11 Uhr ab Altona, die letzte Verbindung zum Flughafen fährt um 23:03 Uhr in Wedel ab und kommt um 0:09 Uhr am Flughafen an. In der Gegenrichtung fährt die erste Bahn um 4:34 Uhr und die Letzte um 0:14 Uhr vom Flughafen nach Wedel.
Man erwartet dann prognostizierte 13.500 Fahrgäste (in Spitzenzeiten im 20 Minuten Takt über ca. 200 pro Einheit, im 10 Minuten Takt ca. 130 pro Einheit), wobei man schon mit einem baldigen Zuwachs rechnet und felxibel nachsteuern will.
Durch die erwähnte Flügelung und Funktion der neuen Strecke als Anbindung des Flughafens an den Hauptbahnhof (in 24 Minuten Fahrtzeit), sind weitere Kommunikation und Wegeleitung notwendig. Am Flughafen, bei der Gepäck*, wird eine Info-Stele aufgestellt. Auf ihr finden sich die Abfahrtszeiten der nächsten S-Bahnen, wie auch die Abfahrtszeiten der nächsten Verbindungen am Hauptbahnhof.
Auf den Stationen und den Zügen werden weitere Informationen angebracht. Der Ostast der S1 erhält die stadteinwärts standardseienden dynamischen Zuganzeiger nun auch stadtauswärts, zum Flughafen. An den Stationsdecken zwischen Altona und Ohlsdorf, über den Citytunnel, werden Markierungen (S1 & Flugzeug) angebracht, um den Fahrgästen gleich den Einstieg in Flughafenteil der S-Bahn zu ermöglichen. Ab Frühjahr 2009 werden die Bahnen dann mit seitlichen Fahrtzielanzeigen – jeweils beim letzten Fenster der Endwagen zum Mittelwagen hin – ausgestattet und zugteilspezifische Ansagen eingeführt.
* Anzeige *
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fahrzeuglisten der AKN ]
Fahrplananpassung auf der A3
Um den NOB-Zug (NOB 80505) ab 8:02 Uhr von Elmshorn besser erreichen zu können, wird der Fahrplan der Linie A3 um 1 Minute angepaßt.
Geänderte Abfahrtzeiten:
Barmstedt – 7:44 Uhr
Barmstedt-Brunnenstraße – 7:45 Uhr
Voßloch – 7:48 Uhr
Bokholt – 7:50 Uhr
Sparrieshoop – 7:53 Uhr
Lagenmoor – 7:55 Uhr
Elmshorn – 7:58 Uhr
Derzeit liegen keine aktuellen Meldungen vor.
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Fuhrparkliste Hamburger Busbetriebe ]
[ BahnInfo-Hamburg-Spezial: Aktuelle Brechpunktliste HVV ]
Verbesserungen im Stadtverkehr Elmshorn (u.a. neue Stadtbus-Linie 500)

Ab 1. September erhält Elmshorn die neue Stadtbus-Linie 500. Sie fährt Montag bis Samstags im 60-Minuten-Takt von Offenau,Krittelmoor über A-Langenmoor - Bf. Elmshorn - Zum Krückaupark nach Kölln-Reisiek,Achtern Hoff und ergänzt damit die Linien 503 und 504, so dass auf vielen Streckenabschnitten ein ca. 30-Minuten-Takt angeboten wird.
Neu ist außerdem ein sonntägliches Fahrtenangebot auf der Linie 504 von 13:12 Uhr bis ca. 18:00 Uhr.
Auch zwei Haltestellen auf den Linien 503 und 504 werden umbenannt: Die Haltestelle "Ollnsstraße" heißt ab 1. September "Ollnsstraße (Mitte)", die Haltestelle "Am Gehölz" erhält den neuen Namen "Parkweg".
Den neuen Fahrplan der Linie 500 sowie die angepassten Pläne der Linien 503 und 504 sind u.a. bei Fahrplanbuch-online von Ingo Lange (NimmBus) zu finden:
Neuer Fahrplan für Linie 500 ab 01.09.2008
Angepasster Fahrplan für Linie 503 ab 01.09.2008
Angepasster Fahrplan für Linie 504 ab 01.09.2008
Das Foto rechts zeigt Wagen 9954 im Einsatz auf der neuen Linie 500 am 2. September 2008.
Artikel vom 29.08.2008, zuletzt aktualisiert am 03.09.2008
Fahrplanänderungen bei VHH-Buslinien
Zu Beginn des neuen Schuljahrs in Hamburg und Anfang September führt die VHH eine Reihe kleinerer Fahrplanänderungen durch, die Angebotserweiterungen und Anschlußverbesserungen mit sich bringen.
In den Vier- und Marschlanden zu Beginn des neuen Schuljahrs am 28. August:
Die Fahrten im Schülerverkehr der Linien 124, 225 und 427 nach der siebten Stunde der Zentralschule (ZS) Kirchwerder entfallen neu mittwochs, nicht mehr freitags.
Die Abfahrtszeiten der Linien 220 (8:08 Uhr ab „Moorfleet, Feuerwehr“) und 422 (7:58 Uhr ab „Ochsenwerder, Zentralschule“) zur Zentralschule (ZS) Ochsenwerder werden auf 8:05 bzw. 7:53 Uhr vorverlegt. Die Mittagsfahrten werden um zehn Minuten vorverlegt, auf 12:25 Uhr.
Zusätzlich werden die Fahrten um 12:44 und 13:39 Uhr ab Bf. Bergedorf der Linie 222 von Tatenberg weiter bis nach Moorfleet verlängert.
Lauenburg und Kuddewörde zu Beginn des neuen Schuljahrs am 1. September:
Die Fahrt der Linie 731 ab „Lauenburg, ZOB“ um 7:07 Uhr wird um 11 Minuten vorverlegt, auf 6:56 Uhr. Die Fahrt wird zusätzlich vom Geesthachter Schulzentrum bis zur Gesamtschule verlängert.
Um den Schülern aus Kasseburg in Grande einen Anschluß nach Trittau zu bieten, wird die Linie 533 entsprechend erweitert. Die erste Fahrt beginnt um 7:08 Uhr an der Haltestelle „Kasseburg, Achternhold“ und kommt um 7:15 Uhr in Grande an, wo um 7:21 Uhr der Anschluß an die Linie 733 besteht. Nach der fünften und sechsten Stunde beginnen die Fahrten bereits in Grande (12:33 und 13:25 Uhr). Dazu kommt eine neue Fahrt um 15:40 Uhr von Grande nach „Kasseburg, Achternhold“.
Rahlstedt – »Gewerbepark Merkur« und Ahrensburg:
Zwei Fahrten der Linie 462 werden ab dem 1. Spetember verlängert. Die Fahrt um 11:34 Uhr ab Bf. Rahlstedt wird bis „Braaker Grund“ verlängert, ebenso die Fahrt um 19:41 Uhr, die ab dann um 19:35 Uhr ab „Braaker Grund“ startet.
Zum 6. September werden an den Wochenenden die Anschlüsse der Linie 576 zur Regionalverkehrslinie R10 verbessert. Samstags werden die Fahrten 18:46, 19:46 und 20:46 Uhr ab „U-Ahrensburg West“ um 20 Minuten vorverlegt, wobei die Fahrt um 17:46 Uhr entfällt. An sonntagen werden alle Fahrten um 20 Minuten vorverlegt und beginnen einheitlich auf Minute 26.
Die neuen Fahrpläne finden Sie auf der Seite der VHH PVG (
www.vhhpvg.de Kundeninformation/Fahrpläne).
Regelmäßige Haltestellenverlegung „Auf dem Sande“
Freitags, samstags und sonntags wird ab 17 Uhr bis Betriebsschluß die Straße Auf dem Sande gesperrt und die gleichnamige Haltestelle in die Straße Am Sandtorkai verlegt. Dabei werden zwei, sich in etwa in selben Abstand zur Einmündung Auf dem Sande befindliche Ersatzhaltestellen aufgestellt. Bei der Zweiten, auf Höhe der Hausnummer 58, ist es ratsam sich möglicher weise per Handzeichen, etc. bemerkbar zu machen. Dort ist nur ein Mast aufgestellt, der durch parkende Fahrzeuge verdeckt sein kann.
Darüber hinaus ergeben sich aus der zu fahrenden Umleitung kleinere Verspätungen auf den beiden betroffenen Linien 3 und 6.
Alsterschippern, aber emissionsfrei: FCS "ALSTERWASSER" getauft!

"Wenn es in Hamburg wieder einmal eine Innovation zu feiern gibt, komme ich gerne wieder!" Mit diesem Versprechen schloss
Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung seine Festrede angesichts der Taufe des FCS "ALSTERWASSER", des weltweit ersten kommerziell zu nutzenden Fahrgastschiffes mit
Brennstoffzellenantrieb. "FCS" steht dabei für "Fuell Cell Ship": Brennstoffzellenschiff. Die elektrische Energie für den Antrieb des 25,56 m langen, 5,20 m breiten, 1,31 m tiefgehenden und 100 Fahrgäste fassenden Schiffes wird aus der exothermen chemischen Reaktion von mitgeführtem Wasserstoff mit Luftsauerstoff gewonnen, das entstehende Produkt (quasi das "Abgas") ist reiner Wasser
dampf - und glücklicherweise kein reiner Wasser
stoff, wie
Günter Elste, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Hocbahn AG (HHA), irrtümlicherweise in seiner Ansprache verlauten ließ und damit ungewollt für eine heitere Atmosphäre unter den 150 geladenenen Gästen sorgte. Da der Wasser
dampf, wie auch bei den sechs Linienbussen, die täglich in Hamburg unterwegs sind, sehr gut sichtbar ist, sprach
Jens Wrage, Geschäftsführer der ATG Alster Touristik GmbH, an dem letzten Arbeitstag vor seiner Pensionieung in seiner Begrüßungsansprache davon, dass Hamburg nun wieder einen richtigen Alster
dampfer habe.
Die eigentliche Taufzeremonie am gestrigen Freitag, dem 29. August 2008, führte die Hamburger Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt,
Anja Hajduk, durch, wobei auf das Zerschellenlassen einer Champagnerflasche am Rumpf des von ihr auf den Namen
"ALSTERWASSER" getauften Schiffes verzichtet wurde; stattdessen übergoss sie den Vorbau des Schiffes mit dem Inhalt einer passenden Schampus-Flasche.
Die beiden Brennstoffzellensysteme an Bord der ALSTERWASSER beschleunigen das Schiff auf
bis zu 14 km/h bei nahezu vollkommen geräusch- und vibrationsfreier Fahrt, wobei die mitgeführten Wasserstofftanks das Schiff, das auch für den Hafenbetrieb zugelassen ist (einschließlich Abnahme durch den Germanischen Lloyd) und eigens hierfür einen um 35 cm absenkbaren Aufbau bekam, für einen regulären Betrieb von 2-3 Tagen ausreicht. Betankt wird das Schiff an einer eigens dafür gebauten und ebenfalls gestern offiziell eröffneten Wasserstofftankstelle in Barmbek auf dem Gelände der HHA. Hier befindet sich ein großer Tank, in dem Wasserstoff in flüssiger Form bei
-253 °C gelagert wird. Da der Wasserstoff auf dem Schiff nicht in flüssiger Form, sondern unter hohem Druck gasförmig gespeichert wird, muss der Wasserstoff vor der Betankung des Schiffes verdampft und in drei Kompressionsstufen von 1 auf 450 bar verdichtet werden, was mittels eines ionischen Verdichtungsverfahrens passiert. Erst dann kann das Wasserstoffgas auf das Schiff überführt werden, wo bei 350 bar und
+15 °C maximal 50 kg gespeichert werden können. "Einmal volltanken" dauert dabei 12 Minuten.
Die Gesamtinvestitionen betrugen 5,5 Millionen Euro, von denen die EU im Rahmen des LIFE-Projektes "ZEMSHIPS" - Zero Emission SHIPS - zur Reduzierung von Schadstoffemissionen für ökologisch sensible Binnengewässer und Häfen 2,4 Mio. trug und die restlichen 3,1 Mio. Euro von den insgesamt neun beteiligten Projektpartnern getragen werden. Gebaut wurde das Schiff in Hamburg von der Werft SSB Spezialschiffbau Oortkaten GmbH.
Ob die neue, durchaus innovative, Antriebstechnik alltagstauglich ist, muss sich jedoch erst noch zeigen. So ist ein Einsatz dieser neuen Technologie für den Fährlinienbetrieb im Hamburger Hafen (für HADAG-Fähren) derzeit nicht geplant, weil sich laut Jens Wrage mit der Brennstoffzellentechnik derzeit noch keine ausreichenden Geschwindigkeiten erzielen lassen - in der Tat geht es da auf der Alster mit maximal 14 km/h eher ruhig zu. Aber auch die Frage nach dem Wirkungsgrad muss noch beantwortet werden. Zwar ist die Gewinnung der elektrischen Energie aus der chemischen Reaktion von Wasserstoff- und Sauerstoffgas hocheffizient (der Wirkungsgrad liegt bei rund 50%), jedoch muss der Energieträger Wasserstoff erst einmal synthetisiert werden - und dies geschieht mehrere hundert Kilometer entfernt in Leuna (Sachsen-Anhalt) aus dem fossilen Energieträger Erdgas. Von Leuna wird der flüssige und auf
-253 °C heruntergekühlte Wasserstoff mit Tankwagen auf der Straße nach Hamburg-Barmbek transportiert, wodurch auch wieder Schadstoffemissionen freigesetzt werden.
Der planmäßige Betrieb des jüngsten "Alsterdampfers" soll im Herbst dieses Jahres aufgenommen werden.
Foto: Unmittelbar nach der Taufe legte die ALSTERWASSER gestern Nachmittag vom Anleger Rabenstraße zu ihrer Jungfernfahrt ab. Mit an Bord: Bundesminister Wolfgang Tiefenseee, Senatorin Anja Hajduk, ATG-Geschäftsführer Jens Wrage und HHA-Vorstandsvorsitzender Günter Elste.
[ Meldung nicht gefunden? Suchen Sie im BahnInfo-Archiv! ]
[ Was ist Ihnen diese Seite wert? ]
[ Zurück zur BahnInfo-Startseite ]
Alle Rechte an den hier veröffentlichten Texten und Bildern liegen ausschließlich bei BahnInfo bzw. den jeweiligen Autoren. Eine weitere Veröffentlichung der Bilder und Texte (dazu zählt auch die Verwendung auf anderen Internetseiten) ist ausschließlich mit vorheriger schriftlicher Genehmigung der BahnInfo-Redaktion bzw. des jeweiligen Autoren gestattet.
© 1998 - 2008 by BahnInfo