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Sie finden hier aktuelle Nahverkehrsmeldungen aus Frankfurt/Main und Hessen
Der aktuellste Artikel ist vom 05.09.2008.
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[ BahnInfo-Spezial: Übersicht über Hessische Museumsbahnen ]
[ BahnInfo-Buchtipp: Deutsche Klein- und Privatbahnen - Band 8: Hessen ]
Mängel an der Station "Zeilsheim" (S2)
Gut ein Jahr nach Betriebsbeginn müssen knapp die Hälfte aller Bahnsteigplatten ausgetauscht werden. Die Kosten übernimmt die Baufirma weil die Mängel bereits bei der Abnahme festgestellt worden sind. Die Ausbesserungen finden an allen September-Wochenenden statt.
Neuer, oberirdischer Streckenabschnitt
Am Donnerstag den 4.9. hat der Frankfurter Verkehrsdezernent Lutz Sikorski (Grüne) mit drei weiteren Herren den symbolischen ersten Spatenstich der Bauarbeiten durchgeführt. Dieser Bauabschnitt erhält die Stationen "Uni-Campus Riedberg" und "Riedberg". Die U8, wird den Südbahnhof mit dem nördlichen Linienendpunkt "Riedberg" verbinden und dabei zwischen dem Zeilweg und Niederursel von der U3 abzweigen. Der Verlauf der U9 wird am U-und Straßenbahnhof "Ginnheim" beginnen. Diese Linie wird fast den ganzen Neubauabschnitt der U8 befahren und ab Kalbach die Gleise der U2 nutzen. Nördliche Endstation der U-Bahnlinie 9 : Niederursel.
Oberursel - Station "Portstraße" wird erneuert
Wegen Umbauarbeiten wird diese Station der U3 von Montag, 1. September bis Freitag 21. November nicht bedient. Siehe
Infoseite des
RMV
Überprüfungen an der Oberleitung

Der Oberleitungsabschnitt zwischen den Stationen "Fritz-Tarnow-Straße" und "Hügelstraße" ist am Samstag den 23.8. gewartet worden.
Gleisbauarbeiten an der U-Bahnstation "Hügelstraße"

Am Samstag den 23.8. sowie Sonntag den 24.08. sind vor dem Bahnsteig Richtung "Südbahnhof" beide Gleise großteils erneuert worden. Wegen den LKW, welche den Abraum abgeholt oder neuen Schotter gebracht haben ist pro Fahrbahn der Eschersheimer Landstraße jeweils der gleisnahe Fahrstreifen für den Individualverkehr gesperrt gewesen. Die neuen Gleisjoche sind auf den bereits sanierten Gleisabschnitten beim selben Bahnsteig sowie auf dem gleisnahen Fahrstreifen Richtung Norden zwischengelagert worden.
Theatertunnel wieder eröffnet
Der Autotunnel, welcher unter der B-Ebene und über der oberen Bahnsteighalle des U-Bahnhofs "Wily-Brandt-Platz" verläuft ist nach einer Bauzeit von etwa einem Jahr saniert.
Unfall mit einem Rettungswagen
Am 31.7. musste sich der Fahrer eines Krankenwagens vor dem Amtsgreicht verantworten. Während einer ohne Notfall durch geführten Fahrt mit Blaulicht und Martinshorn rammte er nahe dem Messegelände eine Straßenbahn.
Umleitung wegen Bauarbeiten in Fechenheim
Auf Grund von Bauarbeiten im Stadtteil Fechenheim wird die Linie 44 in Fahrtrichtung Leonhardsgasse von Montag, 1. September bis Freitag, 17. Oktober umgeleitet. Siehe
Infoseite des
RMV
Haltestelle am Westhafen verlegt
Ab Montag den 18.8. können die Busse der Linie 33 in Richtung Rotfederring ab die Haltestelle "Zanderstraße" nicht anfahren. Siehe
Infoseite des
RMV
Wiesbaden - Änderungen der Linien 240 und 274
Aufgrund von Bauarbeiten an der Wiesbadener Stadtgrenze werden diese Buslinien von Montag den 28. Juli bis voraussichtlich Ende September umgeleitet. Dadurch kommt es zu Änderungen bei Haltestellen und Abfahrtszeiten. Siehe
Infoseite des
RMV
Aktuelles aus Hessen
Schallschutz in Frankfurt-Sachsenhausen
Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ baut die Deutsche Bahn in Frankfurt-Sachsenhausen Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 2.186 Metern. Im Abschnitt Frankfurt-Süd entlang der Bahnstrecke Frankfurt—Göttingen werden fünf Wandbereiche errichtet, zwei weitere Teilstücke entstehen entlang der Strecke Frankfurt(M)Stadion—Frankfurt(Süd) im Bereich der Brücke „Mörfelder Landstraße“. Die zwei Meter hohen Schallschutzwände bestehen aus hoch absorbierenden Leichtmetallelementen. Im Beisein von Erika Steinbach, Mitglied des Bundestags, Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Frankfurt, und Dr. Klaus Vornhusen, Konzernbevollmächtigter der DB AG für das Land Hessen, wurde heute symbolisch das erste Wandelement eingesetzt. „Durch die Schallschutzwände werden die Anwohner von über 800 Wohneinheiten erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge entlastet“, sagt Dr. Klaus Vornhusen. Zusätzlich profitieren auch weiter hinten liegende Häuser und Wohnungen in hohem Maße von der Wirkung dieser aktiven Schallschutzmaßnahme.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten muss der Bau der Wände zum Teil vom Gleis aus in den nächtlichen Betriebsruhepausen erfolgen. Die Bahn bittet die Anwohner um Verständnis, insbesondere für die Signale, die zur Absicherung der Bauarbeiter nötig sind. Die Arbeiten in den Sperrpausen haben in Frankfurt-Süd bereits begonnen und dauern bis Frühjahr 2009 an. Im Anschluss starten die nächtlichen Arbeiten im zweiten Abschnitt (Brücke „Mörfelder Landstraße“) und enden voraussichtlich im dritten Quartal 2009. Dort, wo die Schallpegel die Grenzwerte trotz der Schallschutzwände noch überschreiten, kommen passive Maßnahmen zum Einsatz. Die Gesamtinvestitionen für den Schallschutz in Frankfurt-Sachsenhausen belaufen sich auf rund drei Millionen Euro.
Ausstellung "Züge in den Tod"
Die Deutsche Bahn AG hat heute die Wanderausstellung „Sonderzüge in den Tod – Die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn“ eröffnet. Die Ausstellung wurde von den Historikern der DB in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin und dem Berliner Centrum Judaicum erstellt. Serge und Beate Klarsfeld, Fils et Filles des Déportés Juifs de France, haben für die Ausstellung Bilder und Biografien der aus Frankreich deportierten jüdischen Kinder recherchiert und zusammengestellt. In Kooperation mit dem Fritz Bauer Institut wurde ein Begleitprogramm für die Laufzeit der Ausstellung in Frankfurt am Main zusammengestellt.
Eine Medienstation mit Zeitzeugeninterviews und 40 Ausstellungstafeln erinnern an das Leid der Menschen, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn nicht entkommen konnten und unter grausamen Bedingungen zu den Vernichtungsstätten des NS-Regimes deportiert wurden. Dokumente, Grafiken und Fotos belegen und erläutern die Rolle der Reichsbahn bei der Planung und Durchführung der Transporte in den Tod. Zwei regionale Ergänzungstafeln gehen auf die Deportationen aus Frankfurt am Main ein.
Die Ausstellung, die am 23. Januar 2008 in Berlin eröffnet wurde, ist als Wanderausstellung konzipiert. Sie ist vom 26. August bis zum 15. September 2008 im Hauptbahnhof zu sehen und von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung ist ein Bestandteil des dauerhaften Engagements der DB AG, um an die Geschichte der deutschen Bahnen zu erinnern. Im DB Museum in Nürnberg wird seit vielen Jahren eine Dauerausstellung gezeigt, die sich mit der Rolle der Deutschen Reichsbahn in der NS-Zeit auseinandersetzt. 150.000 Menschen besuchen pro Jahr diese Ausstellung. Ihr Besuch gehört auch zum festen Bestandteil einer Ausbildung im DB-Konzern.
Neben dieser Dauerausstellung unterhält die DB das Mahnmal Gleis 17 am Bahnhof Grunewald als zentrale Gedenkstätte. Es wurde in Berlin 1998 eingeweiht.
Mehr Informationen zur Geschichte der Eisenbahn in Deutschland sind im Internet unter www.db.de/geschichte zu finden.
NBS und A67 sollen gemeinsam (aus)gebaut werden
Die Neubaustrecke Rhein/Main-Rhein/Neckar soll zwischen Darmstadt und Einhausen gemeinsam mit der A67 ausgebaut werden. Diese Einigung erzielten die zuständigen Bauherren, um die Eingriffe in die Natur zu minimieren und Kosten zu sparen. Der Beginn des Planfeststellungsverfahrens ist für Mai 2009 vorgesehen.
Bahnprivatisierung: Freibrief für die Instandhaltung „nach Gutsherrenart“
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) kritisiert den Entwurf einer Vereinbarung zur Finanzierung der Eisenbahninfrastruktur, die der Bund mit der DB AG vor der Teilprivatisierung ihrer Transportgesellschaften abschließen möchte.
In diesem Entwurf einer sogenannten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung fehlt laut RMV insbesondere die strecken- beziehungsweise stationsscharfe Festlegung der zu erbringenden Qualität.
Die Infrastrukturbetreiber der DB AG erhalten damit weitgehend freie Hand, die Mittel des Bundes auf Großstadtbahnhöfe und das ICE-Netz zu konzentrieren, und gleichzeitig Strecken und Stationen in der Region zu vernachlässigen. Damit könne der DB-Konzern die Profitabilität des teilprivatisierten eigenwirtschaftlichen Fernverkehrs zu Lasten des Nahverkehrs steigern
Bereits in den letzten Jahren musste der RMV beobachten, dass die Infrastrukturgesellschaften der DB AG bei der Bewirtschaftung der regionalen Infrastruktur gespart und Stationen vernachlässigt haben.
Der RMV befürchtet, dass die DB AG nach dem Börsengang ihrer Transporttöchter die von allen RMV-Gesellschaftern – nicht zuletzt vom Land Hessen – mitgetragene Philosophie eines für die Städte, den Ballungsraum und die Region gleichermaßen ausgewogenen Mobilitätskonzepts empfindlich stört. Stattdessen möchte der RMV weiterhin mit seinen Partnern – darunter DB Station und Service – Bahnhöfe und Stationen funktional aufwerten. sowie mit ausgebauten und instand gehaltenen Gleisen die Verkehrsleistung qualitativ und quantitativ verbessern. Die im Vertragsentwurf enthaltenen Qualitätsparameter sind nach den Erfahrungen des RMV ungeeignet zur Messung der Qualität des Netzes und der Stationen. Außerdem fehlt ein wirksamer Anreiz für die DB-Infrastrukturbetreiber, die vertraglichen Regelungen einzuhalten.
RMV-Geschäftsführer Volker Sparmann: „Die Regelungen in der Leistungs- und
Finanzierungsvereinbarung reichen nicht aus. DB Netz AG und DB Station&Service AG sollen zusätzlich zu den jährlich steigenden Trassen- und Stationspreisen weitere 2,5 Milliarden Euro pro Jahr vom Bund bekommen, ohne verpflichtet zu werden, die regionale Infrastruktur ausreichend zu erhalten und weiter zu entwickeln. Das ist Infrastrukturpolitik nach Gutsherrenart. Wir erwarten aber, dass der Bund seinen verfassungsmäßigen Auftrag erfüllt, den Erhalt der gesamten Eisenbahninfrastruktur zu gewährleisten.“
(Quelle: RMV)
Frankfurt - ICE-Taufe im Hauptbahnhof
Anlässlich des 120-jährigen Jubiläums dieser Station hat die Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) dort einen ICE 3 auf den Namen "Frankfurt am Main" getauft.
Modernisierung des Bahnhofs Michelstadt
Die DB modernisiert den Bahnhof Michelstadt. In der ersten Bauphase wird der Hausbahnsteig bis zu den Herbstferien erneuert, die Züge halten in dieser Zeit am Mittelbahnsteig.
Während der Herbstferien findet der Anschluss der Strecke Groß Umstadt Wiebelsbach - Eberbach an ein elektronisches Stellwerk statt, wodurch die Seilzüge der alten Signale demontiert werden können. Ebenso wird ein neuer Außenbahnsteig errichtet, der durch eine Fußgängerunterführung mit dem Hausbahnsteig verbunden wird. Die beiden neuen Bahnsteige werden 120 Meter lang und 55 Zentimeter hoch sein.
In der dritten Bauphase, nach den Herbstferien, wird dann der alte Mittelbahnsteig abgerissen.
Erste rote Eisenbahnbrücke in Frankfurt
Zu Schulbeginn ist im Galluspark eine rote Brücke dem Bahnverkehhr übergeben worden. Um lange Streckensperrungen zu vermeiden ist das neue Stahlbauwerk neben der 80 Jahre alten originalen Brücke entstanden und zum Einbau 100 Meter verschoben worden.
Frühere Meldung
Bus-Zug in Nordhessen
Im Bereich des NVV ist probeweise ein Bus mit Anhänger unterwegs. Dieser soll das wachsende Fahrgastaufkommen von Schülern auffangen. Immer mehr Schüler sind auf Busse angewiesen weil auf dem Land Schulen geschlossen werden.
Gießen wird behindertengerecht
Der Bahnhof Gießen wird behindertengerecht ausgebaut.
Bereits seit Ende 2007 ist die alte Unterführung teilweise gesperrt, da in diese Strom- und Wasserleitungen gelegt wurden. Die neue, breitere Unterführung wird nun in offener Bauweise erstellt und an den Gleisen 11 bis 15 zusätzlich zu den Treppen auch Aufzüge enthalten. Bei den Gleisen 1 bis 5 sind keine Aufzüge vonnöten, da diese bereits an der Fußgängerüberführung am anderen Ende des Bahnhofs vorhanden sind.
Außerdem werden die Bahnsteige auf 76 cm bzw 55 cm angepasst, sodass in die meisten Züge ein problemfreier Einstieg möglich sein wird.
Im Rahmen der Baumaßnahme wird auch das Bahnsteigdach saniert und es werden Beleuchtungen und Zugzielanzeiger erneuert.
Insgesamt kostet der Umbau 16 Millionen Euro.
Gleis 25 am Frankfurter Hauptbahnhof

Das nördlichste Gleis von diesem Bahnhof ist schon seit langem abgebaut. Fernwärmerohre sind auf der Trasse verlegt gewesen. Inzwischen ist dieser frühere Gleisbereich Bestandteil eines kostenpflichtigen Parkplatzes, welcher vom DB-Konzern betreut wird.
RMV hebt Preise um 2,9 Prozent an
Der RMV hebt zum Fahrplanwechsel am 14.12.08 die Fahrkartenpreise um durchschnittlich 2,9 Prozent an. Damit ist die Preissteigerung, im Verhältnis zu vielen anderen Verbünden, als recht moderat anzusehen. Hauptgrund sind auch hier die stark gestiegenen Energiekosten. Genauere Informationen unter
www.rmv.de
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