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Sie finden hier aktuelle Nahverkehrsmeldungen aus Stuttgart, Karlsruhe sowie dem restlichem Baden-Württemberg

Der aktuellste Artikel ist vom 05.09.2008.

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Aktuelle Meldungen aus dem Stuttgarter Verkehrsverbund (VVS)

Freibier und Freifahrt - VVS feiert Geburtstagneu

Der VVS feiert Jubiläum: Vor 30 Jahren, am 1. Oktober 1978 begann mit der Aufnahme des Verbundbetriebs und dem Start der S-Bahn das Verbundzeitalter in der Region Stuttgart. Mehr als 320 Millionen Fahrten werden derzeit pro Jahr im VVS absolviert, 1979, dem ersten vollen Verbundjahr, waren es noch 179 Millionen gewesen. Mit dem VVS kamen – um nur einige zu nennen - Tickets für Senioren, StudiTickets, FirmenTickets, Einzel- und GruppenTagesTickets – alles Tarifangebote, die es zuvor nicht gab und die heute keiner mehr missen möchte. Es kam die S-Bahn, die Stadtbahn, es wurden moderne klimatisierte Busse eingesetzt und es gilt: Ein Ticket für alles, was im VVS fährt.

Und – der VVS denkt anlässlich seines Jubiläums an all diejenigen, die zusammen mit ihm Geburtstag haben: Für alle, die am Mittwoch, 1. Oktober Geburtstag haben, heißt es nämlich an diesem Tag: Freifahrt für Geburtstagskinder. Sie können am Mittwoch, 1. Oktober den ganzen Tag bis Betriebsschluss kostenlos mit allen Verbundverkehrsmitteln fahren.

Aus Anlass seines eigenen Geburtstages gibt der Jubilar außerdem einen aus: Bei der großen VVS-Hocketse am 29. September im Dinkelacker-Festzelt der Gebrüder Klauss auf dem Cannstatter Wasen erhalten dort VVS-JahresTicket-Kunden bei Vorlage ihres Tickets am VVS-Schalter ab 11 Uhr eine Maß gratis, alle anderen Fahrgäste bekommen 50 Prozent Ermäßigung auf den Maßpreis. Auf Wunsch gibt es auch alkoholfreies Bier. Um 18:30 Uhr wird – wie es sich für das Volksfest gehört - auf der Bühne im Festzelt von der VVS-Geschäftsführung ein Fass aufgemacht und angestochen. Bei der Hocketse haben die Gäste außerdem Gelegenheit, eine Rundfahrt im Dinkelacker-Ballon für zwei Personen oder als zweiten Preis ein VVS-MonatsTicket zu gewinnen. Die Teilnehmer-karten gibt es im Zelt. Ausgefüllt können sie beim VVS-Promotion-Team oder am Service-Punkt hinter der Bühne abgegeben werden. Die Ziehung der Gewinner findet um 21 Uhr auf der Bühne des Dinkelacker-Festzeltes statt. Wer bis dahin zusammen mit dem VVS feiert, kann seinen Gewinn, bzw. Gewinngutschein gleich mitnehmen. Über weitere Jubiläumsaktionen informiert die VVS-Website www.vvs.de
(Clemens Kistinger, 05.09.2008)

Bald 3 Millionen Kombiticketsneu

2008 feiert der VVS sein 30jähriges Bestehen. Zugleich steht eine ganz spezielle „Silberhochzeit“ an: Seit nunmehr 25 Jahren gibt es die die Kombination von Eintrittskarte und VVS-Ticket zum KombiTicket. Sie hat sich als Erfolgsgeschichte erwiesen. 2007 wurden 2,7 Millionen KombiTickets verkauft. In diesem Jahr werden es mehr als 3 Millionen sein, weil das Angebot ständig ausgeweitet wird. So gilt es jetzt auch für die Heimspiele des VfB II in der 3. Bundesliga und die Mittagskonzerte des Radiosinfonieorchesters des SWR. Ab 1. Januar 2009 wird sich zusätzlich die im Mai dieses Jahres abgeschlossene generelle KombiTicket-Regelung für die größeren Veranstaltungen im NeckarPark auswirken.

Das KombiTicket: Wer hat’s erfunden? Es war der VVS, der im Jahr 1983 zum SDR3-Pop-Nachwuchsfestival das bundesweit erste KombiTicket angeboten hat. Damit wurde den Besuchern eine stressfreie und bequeme Anfahrt zur Veranstaltung geboten und die Abwicklung durch die Verkehrsunternehmen vor Ort erheblich erleichtert. Mittlerweile ist es bei Großveranstaltungen und Messen, in Kunst, Kultur und Sport nicht mehr wegzudenken.

So wurde bereits zur Saison 1988/89 das KombiTicket für alle Heimspiele des VfB eingeführt. Mittlerweile kommen knapp 60 % der Besucher mit Bus und Bahn. Damit haben insgesamt fast 7 Mio. Fußball-Fans von der Möglichkeit zur kostenlosen Nutzung der VVS-Verkehrsmittel Gebrauch gemacht und zugleich dazu beigetragen, die Verkehrssituation vor Ort zu entschärfen.

Besucher von Publikumsmessen der Messe Stuttgart können sich seit den 1980er Jahren den Kauf eines gesonderten VVS-Tickets sparen. Was jahrelang erfolgreich am Killesberg praktiziert wurde, konnte auf den neuen Messestandort am Stuttgarter Flughafen übertragen und ausgebaut werden. KombiTickets werden jetzt ebenfalls bei Fachmessen angeboten, und auch die Aussteller können sich problemlos vor Ort (z.B. vom Hotel in Stuttgart zur Messe am Flughafen) mit dem VVS bewegen.

Auf dem kulturellen Parkett hat sich das VVS-KombiTicket genauso etabliert: Seit der Spielzeit 1995/96 berechtigen die Eintrittskarten der Staatstheater Stuttgart und der Kulturgemeinschaft zur Fahrt mit Bus und Bahn. Die Nutzerquote konnte von 20 % auf mittlerweile über 40 % gesteigert werden. Seit Beginn dieser Kooperation haben damit über 3,2 Mio. Besucher die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmittel der Fahrt mit dem Auto vorgezogen.

Besonders erfreulich ist, dass die im Mai 2008 abgeschlossene KombiTicket-Vereinbarung für generell alle neu abgeschlossenen Veranstaltungen im Neckarpark, also auch in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle und der Porsche Arena ab dem 1. Januar 2009 ihre volle Wirksamkeit entfalten wird. Jährlich rund 900.000 Besucher von Konzerten und anderen Veranstaltungen werden davon profitieren. Sie müssen sich dann keine Gedanken mehr darüber machen, ob für die Veranstaltung im NeckarPark die VVS-Fahrt inklusive ist oder nicht.
(Clemens Kistinger, 01.09.2008)

VVS gibt Umsteigerkurse

Der VVS gibt für umsteigewillige Autofahrer an drei Terminen (13. September, 18. Oktober und 22. November) Empfehlungen für die Nutzung von Bus&Bahn. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt, eine Anmeldung für die kostenlosen, dreistündigen Kurse auf www.vvs.de ist nötig.
(Clemens Kistinger, 26.08.2008)

Gleiserneuerung im S-Bahn-Tunnel

Die Deutsche Bahn erneuert von Samstag, 23. August, bis voraussichtlich Ende September 2008 die Gleise im S-Bahn-Tunnel zwischen den Haltestellen Stuttgart Hbf (tief) und Schwabstraße sowie in der Wendeschleife.
Die Arbeiten erfolgen während der nächtlichen Betriebsruhe ohne Beeinträchtigung des S-Bahn-Verkehrs.
Im Zusammenhang mit dem Verlegen und Verschweißen der Gleise kommt es zu Rauch- und Staubentwicklung, die – bedingt durch die baulichen Gegebenheiten im Tunnel – teilweise noch in den frühen Morgenstunden für die Reisenden an den Bahnsteigen wahrnehmbar ist. Es handelt sich dabei nicht um Brandgeruch. Ebenso können durch die kurzen Arbeitszeiten beim nächtlichen Schienenwechsel die Schienen nicht immer sofort miteinander verschweißt werden, sodass für eine kurze Zeit Lücken bestehen, die bei S-Bahn Fahrten im Tunnel Klopfgeräusche verursachen.
(Clemens Kistinger, 20.08.2008)

SEV zwischen Kirchheim und Wendlingen

Zur Verlängerung der Stuttgarter S-Bahn-Linie S1 werden in den Sommerferien zwischen Wendlingen und Kirchheim (Teck) umfangreiche Arbeiten durchgeführt, die eine Sperrung der Strecke vonnöten machen.
Für diese Arbeiten wird die Strecke Wendlingen (Neckar)–Oberlenningen von Samstag, 26. Juli, Betriebsbeginn, bis Sonntag, 7. September 2008, Betriebsschluss, für den Personenzugverkehr gesperrt, alle Regionalbahnen (RB) werden in dieser Zeit durch Busse ersetzt. Die Güterzüge auf der Strecke verkehren jedoch weiterhin.
Fahrplanänderungen
Fahrtrichtung Wendlingen (Neckar)–Oberlenningen:Fahrtrichtung Oberlenningen–Wendlingen (Neckar):Darüber hinaus finden in Wendlingen Weichenbauarbeiten statt, so dass von Donnerstag, 14. August 2008, bis Montag, 18. August 2008, sowie am Freitag, 22. August 2008, und Sonntag, 24. August 2008, 12.55 Uhr, auch die RegionalBahnen (RB) zwischen Wendlingen (Neckar) und Plochingen in beide Richtungen entfallen und durch Busse ersetzt werden.

Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 28.07.2008)

Aktuelle Meldungen aus dem Karlsruher Verkehrsverbung (KVV)

SEV zwischen Unteröwisheim und Menzingenneu

Auf Grund der Sanierung etlicher Bahnübergänge kann die Stadtbahn S32 jeweils von Freitag, 22 Uhr, bis Montag, 4.30 Uhr, nicht zwischen Unteröwisheim und Menzingen fahren: 12. bis 15. September, 19. bis 22. September sowie 24. bis 27. Oktober. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, den Fahrplan gibt es im Internet unter www.kvv.de zum Herunterladen.
(Clemens Kistinger, 05.09.2008)

SEV auf der S5 in Wörthneu

Auf Grund einer Brückensanierung in Wörth kann die S5 in den Nächten von Montag, 8. September, bis Freitag, 12. September, jeweils ab 22 Uhr, nicht zwischen "Wörth Bürgerpark" und "Wörth Badepark" verkehren. Die letzte Abfahrt ab dem Badepark ist um 21.44 Uhr. Danach enden alle Züge am Bürgerpark, wo Anschluss an einen Bus besteht. Dieser fährt folgende Haltestellen an: Rathaus, Silcherstraße, Lisztstraße, Berufsschule und Bürgerpark. In den Bussen können keine Fahrräder mitgenommen werden.
Die Fahrpläne der Bahn und der Busse gibt es im Internet unter www.kvv.de zum Herunterladen.
(Clemens Kistinger, 05.09.2008)

Weinwandertagneu

Am "Weinwandertag", dem 07.September, ist die Linie S31 in der Gemeinde Ubstadt-Weiher kostenfrei nutzbar, um die Wanderer entsprechend sicher transportieren zu können.
(Clemens Kistinger, 03.09.2008)

Stadtbahnwanderung am 07. Septemberneu

Über den Kniebis und durchs Wolftal nach Bad Rippoldsau führt eine kostenlose Stadtbahnwanderung, die der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) mit dem Schwarzwaldverein, Ortsgruppe Wittlensweiler, am Sonntag, 7. September, veranstaltet. Die Tour beginnt um 10.10 Uhr am Bahnhof „Freudenstadt Stadt“. In rund fünf Stunden führt die 16 Kilometer lange, anspruchsvolle Wanderung auf dem Teuchelweg zur Skistation, auf den Grenzweg, zum Eichelbach und nach Bad Rippoldsau/Holzwald zum neu errichteten Wald-Kurhaus. Eine Einkehr ist in Bad Rippoldsau möglich.
Die Anreise erfolgt mit der Stadtbahn S41 vom Karlsruher Marktplatz um 8.06 Uhr, von Rastatt um 8.38 Uhr, Gaggenau (8.51 Uhr), Gernsbach (9 Uhr), Forbach (9.18 Uhr) oder Baiersbronn (9.48 Uhr). Für die Busfahrt von Bad Rippolsau Kirche zurück nach Freudenstadt Stadt wird eine Regio-X-Karte oder ein Übergangsticket benötigt.
Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
(Clemens Kistinger, 01.09.2008)

Weichenwechsel an der Yorckstraße - Umleitungen am 09.09.08neu

Auf Grund eines Weichenwechsels in der Yorckstraße werden die Haltestellen Yorckstraße“, „Händelstraße“, „Philippstraße“ und „Entenfang“ am Dienstag, den 09.09.08, von 21 Uhr bis Betriebsschluss in Fahrtrichtung Westen nicht bedient. Die Gegenrichtung verkehrt planmäßig.
Daher fahren folgende Bahnen eine kurze Umleitung ab der Schillerstraße über den Weibrennerplatz und den Kühlen Krug zum Entenfang: Tram-Linie 2 (Wolfartsweier – Siemensallee) und 6 (Tivoli – Rappenwört) sowie die Stadtbahnen S1/S11 (Ettlingen – Hochstetten), S2 (Spöck – Rheinstetten) und S5 (Pforzheim – Wörth). Die Tram-Linie 1 aus Oberreut kommend mit dem Fahrziel „Rheinhafen“ fährt bis zum Kaiserplatz, wendet dort und nimmt dann die gleiche Umleitung in Kauf.
(Clemens Kistinger, 01.09.2008)

Pforzheim-Unterreichenbach gesperrt - SEV bis 07.09.08

Noch bis 07.09.08 ist die Bahnstrecke Pforzheim-Unterreichenbach gesperrt. Die Züge werden durch Busse ersetzt, die allerdings nicht in "Pforzheim Maihälden" und "Brötzingen" halten können. Diese Halte werden durch die S6 von/nach Bad Wildbad bedient. Zwischen Tübingen und Unterreichenbach läuft der Zugverkehr planmäßig. Auf Grund der längeren Fahrzeit der Busse können in Pforzheim nicht alle Anschlüsse erreicht werden.
(Clemens Kistinger, 25.08.2008)

Signalisierung in Leingarten für Fußgänger nach Todesfällen verbessert

Nach zwei Todesfällen innerhalb von vier Wochen an Fußgängern durch durchfahrende Züge werden in Leingarten und Leingarten Ost folgende Maßnahmen bis Ende August ergriffen:

Im Bahnhof Leingarten wird die Optik des dort vorhandenen Rotlichts für die Gleise überquerende Fahrgäste vergrößert. Zudem wird das akustische Warnsignal künftig deutlich lauter auf Züge aufmerksam machen. An der Rampe am Mittelbahnsteig wird außerdem durch ein zusätzliches Rotlicht für Fußgänger auf herannahende Bahnen aufmerksam gemacht. Bei der auf Wunsch der Gemeinde geplanten Verlängerung des Bahnsteigzugangs im Bahnhof Leingarten werden die dann notwendigen Sicherungsmaßnahmen mit den bereits bestehenden Einrichtungen im Einvernehmen mit der Aufsichtsbehörde harmonisiert.

In Leingarten-Ost werden genau wie im Bahnhof Leingarten die Signalgeber optisch beziehungsweise akustisch verstärkt. Außerdem wird eine dort im Umfeld der Haltestelle befindliche und möglicherweise sichtbehindernde Kilometertafel versetzt.
(Clemens Kistinger, 28.07.2008)

Bauarbeiten zwischen Steinsfurtund Eppingen für S-Bahn - SEV

Zwischen Steinsfurt und Eppingen bereitet die DB die Strecke für den zukünftigen S-Bahn-Verkehr vor. Daher wird die Strecke noch bis Sonntag, 07.09.08, komplett gesperrt, was zu folgenden Änderungen führt:Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 28.07.2008)

KVV gibt Mobilitätsbroschüre heraus

Zusammen mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Karlsruhe hat der KVV eine Mobilitätsbroschüre herausgegeben. Diese informiert darüber, welche Fahrzeuge und Haltestellen besonders geeignet sind zum barrierefreien Ein- und Ausstieg und erleichtert so die Reiseplanung. Zusätzlich enthält die Ausgabe eine Karte des KVV-Netzes, auf der schnell und einfach die Besonderheiten der Haltestellen erkennbar sein sollen.
Ziel des KVV ist es, durch diese Broschüre bereits jetzt den Personen eine Hilfestellung zu geben. Durch die vielen Baumaßnahmen (Herrenstraße, Bahnhofvorplatz, ....) kann diese Kundeninformation natürlich nicht immer den aktuellsten Stand haben, aber hilft bei der Orientierung weiter.
Erhältlich ist die Broschüre unter anderem in den Kundenzentren des KVV.
(Clemens Kistinger, 26.07.2008)

2009 bringen Streckensperrungen Einschränkungen im Zugverkehr mit sich

Wegen dringender Gleiserneuerungsarbeiten zwischen Karlsruhe Hauptbahnhof und Rastatt sperrt die Deutsche Bahn AG im nächsten Jahr beide Bahnlinien zwischen diesen Städten hintereinander für jeweils etwa vier Monate. Die Strecke von Karlsruhe über Durmersheim nach Rastatt wird von der Deutschen Bahn AG zwischen dem 29. März 2009 und dem 27. Juli 2009 saniert. Die parallel verlaufende Strecke von Karlsruhe über Malsch nach Rastatt sperrt die DB AG gleich anschließend vom 27. Juli 2009 bis 12. Dezember 2009.

Der gesamte Zugverkehr wird über die jeweils offene Strecke geleitet. Da aber eine Strecke nicht alle Züge aufnehmen kann, werden insgesamt etwa 180 Züge (S-Bahnen, Schwarzwaldbahn, Güterzüge) täglich entfallen. Damit über die jeweils eine offene Strecke dennoch möglichst viele Züge fahren können, werden alle Züge mit der gleichen Geschwindigkeit, nämlich 100 Stundenkilometern, fahren.

Die Streckensperrungen haben auch Auswirkungen auf den Stadtbahnbetrieb. Während die stündlich verkehrende S4 von Karlsruhe nach Achern und zurück sowie die stündlich verkehrende S41 nach Freudenstadt (und bis nach Eutingen im Gäu) normal verkehren werden, entfällt der zweistündlich verkehrende Eilzug von Karlsruhe nach Freudenstadt – aber nur zwischen Karlsruhe und Rastatt. Allerdings beginnen und enden die S4 und die S41 im Karlsruher Hauptbahnhof, so dass die Stadtdurchfahrt entfällt. Die S4 aus Richtung Heilbronn endet im Albtalbahnhof. Reisende in Richtung Süden können zwischen Karlsruhe und Rastatt die Schwarzwaldbahn benutzen und in Rastatt umsteigen.

Komplett entfallen wird die S31/32 zwischen Rastatt und Karlsruhe Hauptbahnhof. Die Stadtbahnen aus beziehungsweise in Richtung Norden beginnen und enden im Karlsruher Hauptbahnhof. In Richtung Süden wird stattdessen ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Der genaue Fahrplan auf der Schiene sowie der Fahrplan des Schienenersatzverkehrs wird im Moment erarbeitet. Die Fahrpläne werden im Herbst 2008 vorliegen.
(Clemens Kistinger, 03.06.2008)

Aktuelle Meldungen aus dem restlichem Baden-Württemberg

Psychiatriepatienten arbeiten beim Öchsleneu

Bild zum BeitragGleise bauen und schottern, Weichen stellen und Übergänge sichern, Lok anheizen und Kaffee ausschenken: An einem besonderen Projekt nehmen Patienten des Schussenrieder Psychiatriezentrums (ZfP) im Süden Baden-Württembergs teil. Mit Arbeitserzieher Jochen Aleth arbeiten sie bei der Museumsbahn „Öchsle“, einer alten Dampfeisenbahn, die zwischen Warthausen und Ochsenhausen unterwegs ist. Ein Projekt, bei dem Bahn wie Patienten profitieren.

„Ich begrüße sie sehr herzlich auf der Öchsle-Bahn!“. Formvollendet balanciert Andreas Kempf ein Tablett mit Kaffeebechern und begrüßt die Reisegruppe, die sich im Speisewagen eingefunden hat. „Die Dame zuerst“, überreicht er mit seinem strahlendsten Lächeln den ersten Becher. Immer donnerstags fährt Kempf auf der 19 Kilometer langen Strecke im Öchsle mit. Er serviert Kaffee und Bier, Sprudel und Saft, reicht Brezeln und Saitenwürste, verkauft Lutscher und Erdnüsse. Er unterhält sich gern mit den Fahrgästen, informiert sie über Sehenswürdigkeiten am Wegesrand und kennt die Eckdaten „seiner“ Bahn.

Die wurde vor 109 Jahren mit 750 Millimeter Breite von der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn eingerichtet und gilt heute als älteste Schmalspurbahn im Land. Sie erfreut sich großer Beliebtheit bei Touristen aus nah und fern. 47000 Personen hat das Öchsle im vergangenen Jahr befördert. Eisenbahnfreunde betreiben die Museumsbahn heute ehrenamtlich – mit Ausnahme des einzigen bei der Betriebsgesellschaft hauptamtlich angestellten Martin Jopke. 300 Mitglieder zählt der Verein, davon sind rund 40 in der Gesellschaft tätig.

Sie freuen sich über Unterstützung jeglicher Art, wie Klaus-Peter Schust, Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, betont. Zum Dank für die Arbeit der ZfP-Patienten hat er heute die Gruppe zur Freifahrt eingeladen. Pflegedienstleiter Harald Nessensohn lässt sich die einzelnen Arbeiten erklären, die übers Jahr anfallen. Denn die Männer – zur Zeit sind sie zu dritt, einen weiteren könnte Jochen Aleth noch mitnehmen – sind auch außerhalb der Saison zugange. Im Mai vergangenen Jahres haben sie begonnen. „Der Arbeitsvorrat geht uns nicht aus“, sagt Martin Jopke, gelernter Elektriker und heute Leiter der Anlage mit ihren Lokschuppen in Warthausen und Ochsenhausen. Die Strecke muss ausgebessert werden, es gilt, Reparaturarbeiten zu erledigen, Weichen ins Ausgleichsgleis zu bringen, Löcher zu bohren, zusammenzulaschen und hochzubocken.

„Das ist ein Knochenjob“, weiß Jochen Aleth, dem die Eisenbahn im Blut liegt. Zur Zeit absolviert er in Warthausen eine Lokführerausbildung auf der Diesellok, damit er selbstständig rangieren kann und nicht immer auf Öchsle-Kollegen angewiesen ist. Dagegen ist das Heizen auf der Lok eher ein Kinderspiel. Eine Tonne Kohle pro Fahrt muss von Hand in den Tender geschippt werden. Eine extra Ladung kommt kurz vor Wennedach dazu. Jetzt muss das alte Dampfross ganz schön schnaufen, denn es geht dem höchsten Punkt der Strecke zu. „Mit 598 Metern über dem Meeresspiegel erreichen wir jetzt den Scheitelpunkt der Bahn“, kommentiert Andreas Kempf das Geschehen. Fast zwei Kilometer lang geht es hier genauso steil bergauf wie an der Geislinger Steige.

Ein Schaffner – seine Uniform wurde den Originalen aus Königszeiten nachgeschneidert – trägt derweil zur Unterhaltung der Gäste bei: „Blumenpflücken während der Fahrt verboten.“ Und nebenherlaufen oder gar überholen, so wie dies einst die Dorfbuben taten, als das Öchsle noch offizielles Verkehrsmittel war, natürlich auch. Der Dame am Tisch bringt er dennoch ein blühendes Kräutlein mit. Das hat er aber beim Zwischenhalt in Maselheim gefunden.

Auch zu Filmruhm ist die Bahn gelangt. Für die Biografie der Stofftier-Herstellerin Margarete Steiff wurde hier gedreht. Und Freunde der Eisenbahnromantik kennen den Öchsle-Pfifff und die langgezogene Kurve vorm Wald aus der gleichnamigen Sendereihe des Südwestfernsehens.

Viel Liebe zum Detail steckt in der Arbeit der Vereinsmitglieder. Und viel Anerkennung durch die Eisenbahnfreunde, die an und auf der Strecke unterwegs sind. „Wenn die winken, dann ist das der schönste Lohn“, freut sich Andreas Kempf, der seinen Auftritt genießt.

Ganz anders Claus Fröhlich und Kay Pohle. Als ehemaliger Gleisbauer ist er für die Arbeit beim Öchsle geradezu prädestiniert. Claus Fröhlich zeigt sich etwas verdrießlich über die unnütz vertane Zeit. Viel lieber würde er jetzt schottern oder die Strecke ausschneiden. „I bin an Schaffer“, verrät er. Trotz des Knochenjobs würde er am liebsten fünf Tage in der Woche hier arbeiten anstatt immer bloß donnerstags. Klaus-Peter Schust käme das sehr gelegen. Er würde diesen Geschäftskontakt gerne weiter ausbauen. Die Schussenrieder arbeiten motiviert und engagiert und sind immer pünktlich.

Für Jochen Aleth freilich steht ein weiteres Ziel an. Ihm geht es nicht primär um Arbeit. Vielmehr entdecken die Patienten nach langer Zeit auf den Stationen, was in ihnen steckt, was sie leisten können. Sie müssen beweisen, dass sie bei der Stange bleiben und sich durchbeißen. Aber sie dürfen auch mal einen Gang langsamer schalten, wenn es ihnen nicht ganz so gut geht. Dazu kommt, dass sie ihre Arbeit planen müssen, sich die entsprechenden Werkzeuge organisieren, Lob und Tadel einstecken müssen und so ihr Sozialverhalten trainieren können.

Alle Patienten genießen, dass sie aus Bad Schussenried rauskommen, unter Leuten sind, etwas anderes sehen. Hier gibt es hohe Anerkennung für ihre Arbeit. Werte, die sie aus ihrem früheren Leben eher nicht kennen. Und sie lernen viel dazu: rangieren, anhängen, Wagen schieben, Signale kennen – und „Gabionen“ versenken. Bei Sulmingen war der Bahndamm unterspült und hatte sich gesenkt. Damit er nicht weiter abrutschte, wurden mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, so genannte Gabionen versenkt. Außerdem legten sie eine neue Entwässerung an.

Eine lustige Männerrunde hat sich im Restaurationswagen eingefunden. Andreas Kempf versorgt sie mit Getränkenachschub und Saitenwürstle. Angeregt unterhalten sich die Männer mit ihm. Demnächst können ihn die Fahrgäste sogar mit Namen ansprechen. Denn dann erhält er, wie alle anderen Ehrenamtlichen auf dem Öchsle auch, ein eigenes Namensschild. Das hat Personaldisponent Benny Bechter angekündigt. Dann unterscheidet den Patienten nichts mehr von den übrigen Freunden der Eisenbahn.
(Leserzuschrift von Heike Engelhardt,Südwürttembergische Zentren für Psychiatrie Bad Schussenried, Weissenau, Zwiefalten)
(BahnInfo Leserzuschrift, 03.09.2008)

SEV zwischen Freiburg und Basel an zwei September-Wochenendenneu

Auf Grund von Gleisbauarbeiten in Bad Krozingen ist jeweils von Samstag, 6. September, 17 Uhr, bis Montag, 8. September, 12.40 Uhr, sowie von Freitag, 12. September, 23 Uhr, bis Montag, 15. September, 12.40 Uhr, mit Einschränkungen zu rechnen.

Fernverkehr Freiburg (Breisgau) Hbf–Basel SBB am Sonntag, 7. und 14. SeptemberRegionalverkehr Freiburg (Breisg) Hbf–Müllheim (Baden) von Samstag, 6., bis Montag, 8., sowie von Samstag, 13., bis Montag, 15. SeptemberWichtige HinweiseDetaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 01.09.2008)

SEV wegen ESTW-Baumaßnahmeneu

Auf Grund der Arbeiten für das ESTW in Sinsheim fallen auch nach dem 29. August drei Regionalbahnen auf der Strecke Neckargemünd - Sinsheim bis voraussichtlich zum 13.Dezember aus:Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 01.09.2008)

Calw wird moderinisiert

Der Bahnsteig in Calw wird um 14 Meter verlängert und auf 55 cm angehoben, um einen barrierefreien Einstieg in die dort verkehrenden Züge der Kulturbahn zu ermöglichen. Hierbei wird ebenfalls ein Blindenleitsystem eingebaut und das Geländer erhöht. Insgesamt werden rund 430 000 Euro in die Modernisierung des Bahnsteigs am Haltepunkt Calw investiert. Während der nächtlichen Baumaßnahmen muss mit Lärm und Umwegen gerechnet werden.
(Clemens Kistinger, 20.08.2008)

Lokschuppenfest am 14.September beim Öchsle

Eisenbahnerlebnisse für Groß und Klein bietet das Lokschuppenfest des Öchsle Schmalspurbahnvereins am 14. September. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals pfeifen und dampfen rund um den historischen Lokschuppen und am Bahnhof in Ochsenhausen allerhand seltene Fahrzeuge.

Lokschuppen und Bahnhof in Ochsenhausen sind an sich schon ein Kleinod aus der Gründungszeit der Öchsle Schmalspurbahn. Wenn dort große und kleine Dampfloks und eine Dampfwalze schnaufen, Mitfahrten auf dem Führerstand einer Diesellok sowie mit einer Handhebeldraisine geboten sind, werden Liebhaber historischer Eisenbahnen und alter Maschinen kaum an Ochsenhausen vorbei kommen. Mit echtem Dampfbetrieb läuft auch eine Modellbahn-Schauanlage, die auf einer Fläche von 50 Quadratmetern dem großen Vorbild nacheifert.
Ein besonderes Ausstellungsstück ist die Lokomotive Nr. 99 633: Sie war gewissermaßen die originale Erstausstattung der Königlich Württembergischen Staatseisenbahn für die Öchsle-Strecke von 1899. Gleichzeitig ist sie das große Zukunftsprojekt des Schmalspurbahnvereins, denn bis diese Lok wieder wie vor 100 Jahren zwischen Warthausen und Ochsenhausen dampfen kann, muss sie gründlich restauriert werden. Dass mit dem Öchsle nicht nur Generationen von Pendlern fuhren, sondern auch Tonnen von Gütern transportiert wurden, ruft künftig ein „Rollbock-Denkmal“ in Erinnerung, das der Verein zum Lokschuppenfest vorstellt und das gleichzeitig veranschaulicht, wie Normalspur-Güterwagen auf den schmalen Öchsle-Schienen rollen konnten.
Start des Eisenbahntags ist für Frühaufsteher schon um 7.15 Uhr mit der Abfahrt eines „Foto-Sonderzugs“ in Warthausen. „Dieser Zug ist mit Wagen der Königlich-Württembergischen-Staatseisenbahn bestückt, die sonst auf der Öchsle-Strecke nicht im regelmäßigen Einsatz sind“, erläutert Benny Bechter vom Öchsle Schmalspurbahnverein. Fahrgäste können in diesen Zug nicht einsteigen, denn „er ist für Eisenbahnfreunde gedacht, die die seltene Wagenzusammenstellung entlang der malerischen Öchsle-Strecke sehen und fotografieren möchten“, so Bechter.
Den Tag über verkehrt das Öchsle dann nach einem Sonderfahrplan mit zusätzlichen Fahrten, bei denen auch eine Diesellokomotive zum Einsatz kommt, wie sie ab den 60er Jahren fuhr. Gäste, die stilecht mit der Schmalspurbahn anreisen, sollten ihre Fahrkarte aufbewahren: sie erhalten damit ein Getränk zum halben Preis. Die Bewirtung im Lokschuppen wird von den Spitzbuam Musikanten aus Maselheim, dem Fanfarenzug Ochsenhausen und dem Trachtenkreis Ochsenhausen unterhaltsam und musikalisch begleitet. Einen ganz anderen Blick in die Vergangenheit bietet das Waschfrauen-Museum, das sich direkt beim Bahnhof befindet und ebenfalls geöffnet ist.

INFO: Neben den regulären Öchsle-Verbindungen ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr und ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr gibt es am 14.9. einen Frühzug ab Ochsenhausen um 8.45 Uhr. Außerdem verkehrt ein zusätzlicher Zug mit einer Diesellok: ab Warthausen um 13.20 Uhr und ab Ochsenhausen um 17.30 Uhr. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen, Telefon 07352/922026, entgegen. Informationen und das komplette Festprogramm gibt es auch im Internet unter „www.oechsle-bahn.de“ sowie „www.das-oechsle.de“.

Text: Thomas Freidank
(Clemens Kistinger, 15.08.2008)

Bauarbeiten in Murrhardt und Umgebung - Zugverspätungen

Auf Grund von Gleisbauarbeiten werden beide Gleise zwischen Sulzbach(Murr) und Fichtenberg von Montag, 25. August 2008, bis Montag, 8. September 2008, 4.20 Uhr gesperrt. Dadurch kommt es zu folgenden Änderungen:

Stuttgart–Crailsheim/Nürnberg (Montag bis Freitag)Stuttgart–Crailsheim/Nürnberg (Samstag und Sonntag)Nürnberg/Crailsheim–Stuttgart (Montag bis Freitag)Nürnberg/Craislheim–Stuttgart (Samstag und Sonntag)Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 15.08.2008)

Fahrplanänderungen bis Anfang September rund um Rheinfelden

Auf Grund von Bauarbeiten in und um Rheinfelden(Baden) kommt es vom 23.08.08 bis 07.09.08 zu folgenden Fahrplanänderungen:
Strecke Basel–Rheinfelden–Waldshut–Lauchringen–Singen (Hohentwiel)Strecke Singen (Hohentwiel)–Lauchringen–Waldshut–Rheinfelden–BaselWichtige Hinweise:Detaillierte Informationsmöglichkeiten zu den Fahrplanänderungen
(Clemens Kistinger, 13.08.2008)

Tariflücke zwischen naldo und VVS gehört bald der Geschichte an

Durch die Gründung des Verkehrsverbundes Necker-Alb-Donau (naldo) entstand eine Tariflücke zwischen Bempflingen und Metzingen (Strecke Stuttgart-Tübingen). Die beiden zuständigen Verkehrsverbünde, naldo und VVS, haben nun gemeinsam dafür gesorgt, dass diese verbundtechnische Lücke ab 01.01.09 geschlossen sein wird. Somit werden ab dann nur noch die Tickets der beiden Verbünde, nicht mehr aber der zusätzliche DB-Fahrschein für das Zwischenstück benötigt. Für die Vergrößerung des naldo erhält die DB Regio als Ausgleich für die wegfallenden Einnahmen eine entsprechende Entschädigung.
(Clemens Kistinger, 31.07.2008)

Öchslebahn fährt öfter

Hochbetrieb beim „Öchsle“: Ab Juli kann man mit der Museums-Schmalspurbahn nicht nur am Wochenende, sondern auch donnerstags wie in alten Zeiten durch Oberschwaben dampfen.

In den Sommermonaten hat die Museumsbahn, die jährlich über 45.000 Fahrgäste zwischen Warthausen und Ochsenhausen transportiert, Hochsaison. „Um die große Nachfrage bewältigen zu können, fahren wir im Sommerfahrplan von Juli bis September regelmäßig donnerstags und am Wochenende“, erläutert der Geschäftsführer der Öchsle-Bahn Betriebsgesellschaft, Klaus-Peter Schust. Neben Eisenbahnfreunden aus ganz Europa seien es vor allem auch Familien, welche die Ferienzeit für das Freizeitvergnügen nutzten, so Schust.
Die Öchsle-Fahrt in einem urigen Wagen mit Holzausstattung durch die ländliche oberschwäbische Gegend, vorbei an den fast vollständig erhaltenen Bahnhöfen aus der Zeit um 1899, ist ein Erlebnis für Groß und Klein. Die Dampflok stampft, zischt und pfeift über eine abwechslungsreiche Strecke, mit einem Abschnitt, der genauso steil wie die berühmte Geislinger Steige ist! Eine Öchsle-Fahrt lässt sich auch mit einer Fahrradtour verbinden: entlang der Bahnstrecke verläuft ein ausgeschilderter Radweg. Zur Rückfahrt kann das Zweirad dann kostenlos ins Öchsle verladen werden. Fester Bestandteil des Zuges ist der Restaurationswagen, in dem sich die Passagiere während der Fahrt stärken können.
Beliebt ist das Öchsle zudem für Gruppenfahrten im Rahmen von Betriebs-, Vereins-, oder Schulausflügen, wofür auch Sonderfahrten außerhalb des Fahrplans vereinbart werden können.

INFO: Das Öchsle fährt bis Ende Oktober an jedem Wochenende und Feiertag ab Warthausen bei Biberach um 10.30 und 14.45 Uhr, ab Ochsenhausen um 12 und 16.15 Uhr. Von Juli bis September verkehrt der Zug zusätzlich donnerstags zu denselben Zeiten. Reservierungen nimmt das Verkehrsamt Ochsenhausen unter Telefon 07352/922026 entgegen. Informationen gibt es auch im Internet unter www.oechsle-bahn.de.
Presseinfo: Thomas Freidank
(Clemens Kistinger, 20.06.2008)

Mehr Platz für Fahrräder auf der Südbahn von Ulm nach Lindau

Wegen der starken Nachfrage setzt die DB ZugBus Regionalverkehr Alb-Bodensee GmbH (RAB) an den Wochenenden bis zum 19. Oktober 2008 auf der Südbahn (Kursbuchstrecke 751) zwischen Ulm und Lindau einen besonderen Gepäckwagen zur Fahrradbeförderung ein.
Folgende Interregio-Express-Züge (IRE) führen samstags und sonntags den Gepäckwagen:
Richtung Ulm–LindauRichtung Lindau–UlmDer Gepäckwagen mit 41 Fahrradstellplätzen ist unmittelbar an die Lokomotive gekuppelt. Ein Mitarbeiter der RAB hilft beim Ein- und Ausladen der Fahrräder.
Zur Mitnahme eines Fahrrades ist eine entsprechende Fahrradfahrkarte erforderlich. Es gelten die Tarife der Deutschen Bahn, des Donau-Iller-Nahverkehrsverbund GmbH und des Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbundes.
(Clemens Kistinger, 09.05.2008)

Bruchsal-Mühlacker wird modernisiert

Die Deutsche Bahn AG beginnt Mitte Mai die Modernisierung der Strecke Bruchsal-Mühlacker. Das Ende der Bauarbeiten ist für Oktober geplant. Auf 32 Kilometern Strecke werden Oberleitung, Schienen, Weichen, Schotter und Schwellen ausgetauscht.
Während der Maßnahme werden die Güterzüge über die Schnellfahrstrecke zwischen Bruchsal und Vaihingen, die Neckertalstrecke (Heidelberg-Heilbronn) und die Strecke Karlsruhe - Pforzheim - Mühlacker umgeleitet.

Regional-Express-Linie Heidelberg–Stuttgart / Stuttgart–HeidelbergStadtbahnlinie S 9 Bruchsal–Mühlacker / Mühlacker–BruchsalGültigkeit von FahrausweisenInformationsmöglichkeiten
Für die Reisenden stehen umfangreiche Informationsmöglichkeiten zur Verfügung. Bereits seit Dezember 2007 sind die Ersatzfahrpläne über die Internet-Reiseauskunft der Bahn abrufbar. In den vergangenen Wochen wurde an den Bahnhöfen und Haltepunkten der Strecke mit Großflächenplakaten, Spanntransparenten und Handzetteln auf die Sperrung aufmerksam gemacht. Im Vorfeld und in den ersten Wochen der Bauarbeiten werden die Reisenden durch besondere Durchsagen in den Zügen über die Streckensperrung informiert.
Darüber hinaus gibt es ein Fahrplanbuch mit allen Ersatzfahrplänen sowie Lageplänen zu den Haltestellen der Ersatzbusse. Das Buch erscheint in einer Auflage von 70.000 Exemplaren und ist in den DB-Reisezentren, an den Service-Points sowie in den Rathäusern entlang der Strecke und bei den KVV-Kundenzentren erhältlich.
Weitere Informationsmöglichkeiten zu den FahrplanänderungenZur Unterstützung der Reisenden beim Umsteigen und für Auskünfte setzt die Bahn an den Umsteigebahnhöfen Schiene/Bus in Bruchsal, Karlsruhe-Durlach und Mühlacker zusätzliche Service-Mitarbeiter ein.
Durch die Umleitung der Züge und den Ersatzverkehr mit Bussen ergeben sich veränderte und längere Reisezeiten. Anschlüsse können nicht immer sichergestellt werden.

UPDATE
Ab kommenden Montag, 9. Juni 2008, gibt es für die Fahrgäste in der Relation Stuttgart–Mühlacker–Bretten–Bruchsal während der Hauptverkehrszeit folgende Verbesserungen beim Ersatzbusverkehr (gültig Montag – Freitag, außer an Feiertagen):
(Clemens Kistinger, 06.05.2008)

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