
Nach 5-jähriger Sanierungszeit weihte die BVG am vergangenen Samstag, den 18. Oktober 2008, den neu gestalteten U-Bahnhof Alexanderplatz mit einem kleinen Volkfest ein. Seit März 2003 wurden nach und nach die Bahnsteighallen und Verteilergeschosse sowie 86 Treppen und sieben Ausgänge saniert. Darüber hinaus wurden vier Aufzüge eingebaut und zwei neue Ausgänge in Betrieb genommen. Diese finden sich in der Dircksenstraße gegenüber dem Berolinahaus sowie auf dem Platz unmittelbar neben der Straßenbahnhaltestelle in Höhe des Hotelhochhauses. Der zuletzt genannte Ausgang bildet zusammen mit der neuen Ladenpassage zwischen den U2- und U8-Bahnsteigen den Abschluss der Sanierungsmaßnahme von Berlins größtem Umsteigebahnhof innerhalb des U-Bahnnetzes, die nicht nur im Zeitrahmen sondern mit 30 Millionen Euro auch im Kostenrahmen blieb.
In enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz ist als Ergebnis der Baumaßnahmen ein Schmuckstück Berliner U-Bahn-Architektur mit modernem Fahrgastkomfort entstanden: Je nach Lichteinfall glänzen die Fliesen auf den Bahnsteigen der Linien U5 und U8 in den unterschiedlichsten Grün-, Hellblau- und Türkistönen oder auf dem Bahnsteig der U2 in seriösem Hellgrau. Die Fliesen wurden dem historischen Original entsprechend nachgebrannt, sodass der Bahnhof heute wieder dem Originalzustand von 1913 beim Bahnsteig der U2 bzw. 1929/30 bei den Bahnsteigen der U8 und U5 entspricht.
Ephraim Gothe, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung des Bezirkes Mitte fand hierzu lobende Worte: "Der Bahnhof Alexanderplatz hat sich im Laufe der Jahrzehnte zum größten Verkehrsknotenpunkt Berlins entwickelt. Der unter anderem von Alfred Grenander geprägte U-Bahnhof ist nun nach umfangreichen Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten wieder denkmalgerecht hergestellt worden. Dabei ist es gelungen, nicht nur das so typische Gesicht des Bahnhofs zu erhalten, sondern ihn auch allen Ansprüchen unserer Zeit anzupassen. Vier Aufzüge und neun Ein- und Ausgänge ermöglichen die komfortable und insbesondere barrierefreie Nutzung des Bahnhofes."
Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: "Drei U-Bahnlinien, drei MetroStraßenbahnlinien und vier Buslinien, darunter der beliebte 100er Bus, die S-Bahn sowie der Regional- und Fernverkehr treffen am Alexanderplatz aufeinander, mehr als 180.000 Fahrgäste steigen hier täglich aus und um. Durch die Sanierung und Rekonstruktion ist es gelungen, hier einen hellen, freundlichen und komfortablen Bahnhof zu errichten. Die neue Ladenpassage trägt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität bei und erhöht ohne Frage auch das subjektive Sicherheitsgefühl. Wie bei all unseren Neubau-, Rekonstruktions- und Sanierungsprojekten stand der Aspekt der Barrierefreiheit im Vordergrund. Mein Dank gilt allen beteiligten Baufirmen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BVG, dem Denkmalschutz und den Behindertenverbänden für hervorragende Zusammenarbeit. Dank Ihnen ist der Alexanderplatz zu einem attraktiven Bahnhof geworden, der Tradition und Moderne in sich vereint."
Für die Vermarktung der Flächen der Ladenpassage zeigt sich die URBANIS, eine BVG-Tochtergesellschaft, verantwortlich. Klas Beyer, Geschäftsführer der URBANIS, ist stolz auf die neue Ladenpassage: "Nach fast zwei Jahren Bauzeit wurde heute die völlig neu konzipierte U-Bahnhof-Ladenpassage im U-Bahnhof Alexanderplatz offiziell eröffnet. Selbstverständlich sind die meisten Geschäfte bereits am Netz und zeigen, dass wir den Trend der Zeit beim Konzept verstanden haben. Unsere Fahrgäste / Kunden wollen Vielfalt: Schuster, Bäcker, Zeitungsläden, Blumenhändler, Strumpfboutique, Nagelstudio, japanisches Eis und natürlich den Imbiss – das alles findet der Laufkunde jetzt in der Passage und in weiteren Geschäften auf dem U-Bahnhof."
Das Foto zeigt die feierliche Eröffnung des neuen Osteinganges durch Andreas Sturmowski (links im Bild) und Ephraim Gothe (rechts). Foto: Jens Fleischmann
Am 30. September 2008 fanden die Fahrgastsprechtage im Rahmen der 25. Schienenverkehrs-Wochen ihren Abschluss mit dem BVG-Betriebsbereich U-Bahn. Der Einladung des Berliner Fahrgastverbands IGEB sind Hans-Christian Kaiser, BVG Direktor U-Bahn, Uwe Kutscher, stv. Leiter Infrastruktur BVG, zuständig für die Anlagen der U- und Straßenbahn, Martin Süß, zuständig für die U-Bahn-Fahrzeuge, Ehrfried Hummel, Fahr- und Dienstplanorganisation, sowie Christoph Boisseree, Abteilungsleiter U-Bahn Betrieb, gefolgt.
Fahrzeuge
Nach jahrelangen Verzögerungen aufgrund von Radsatzproblemen wurden bis zum 27. Dezember 2007 alle Wagen des neuen Kleinprofil-Typs Hk ausgeliefert. Seit Jahresbeginn sind alle 24 Einheiten in Betrieb. Die Fahrzeugertüchtigung der so genannten Gisela-Züge (Baureihe GI/1) kommt gut voran. Bis jetzt wurden 68 von 100 Wagen ertüchtigt. Bei den Altbaufahrzeugen des Typs A3L71 wurde mit der Durchführung von BO-Inspektionen begonnen. Bis 2010 sollen alle Einheiten untersucht sein. Im Anschluss daran ist ein Refreshprogramm für die Großprofilserien F74, F76 und F79 vorgesehen. Neufahrzeuge wird es bis mindestens 2015 nicht geben.
Probleme bereiten weiterhin die H-Züge, was teilweise zu Verfügbarkeitsproblemen führt. So gibt es Probleme mit den Zwischenkreisdrosseln und Drehmoment-Stützen. Die Baureihe H war der erste durchgehende 6-Wagen-Zug weltweit, weshalb im Gegensatz zu den ebenfalls sechsteiligen Münchner C-Zügen nicht in jedem Detail auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden konnte.
In zwanzig Wagen des Großprofils wurden zwischenzeitlich zu Versuchszwecken Schalensitze eingebaut. Bis jetzt durchgeführte Kundenbefragungen führten bei den weiblichen Fahrgästen zu einer Akzeptanz von 78 Prozent, bei den männlichen von 54 Prozent. Der Versuch wird fortgesetzt, weitere Fahrzeuge werden aber erst einmal nicht umgerüstet. Sollten sich die Sitze bewähren, auch im Hinblick auf Vandalismusschäden, deren Beseitigung allein für Aufwendungen an Polstersitzen Ausgaben von einer Million Euro im Jahr verursacht, könnten sie bei Fahrzeugertüchtigungen zum Einsatz kommen.
Nicht nur die Sitze sind ständig dem Vandalismus ausgesetzt, auch das Scratching von Scheiben ist weiterhin angesagt. Allein zwei Millionen Euro wurden 2007 für den Austausch von Scheiben in U-Bahnfahrzeugen aufgebracht. Um das Scratching weiter unattraktiv zu machen und auch für eine subjektiv bessere Sauberkeit zu sorgen, erhalten die Fahrzeuge neue Folien mit Motiv (großes weißes Brandenburger Tor).
Brände von U-Bahnfahrzeugen sind glücklicherweise selten und gingen in der Vergangenheit für die Fahrgäste meist glimpflich aus. Um einmal testen zu können, wie brandsicher die Fahrzeuge sind, wurde auf einer Versuchsanlage bei Delitzsch ein ausgemustertes Fahrzeug abgebrannt. Dabei zeigte sich zur Freude aller, dass die Technik schwer entflammbar ist. Eine erfolgreiche Durchzündung klappte gar erst im dritten Anlauf mit massiven Einsatz von Brandbeschleunigern.
Fahrplanwechsel 14.Dezember 2008
Der kommende Fahrplanwechsel führt nur zu marginalen Änderungen auf der U8 aufgrund einer veränderten Umlaufgestaltung der H-Züge. Darüber hinaus verschiebt sich auf allen Linien Samstags der 5-Minuten-Takt um eine Stunde nach hinten. Dieser findet also künftig zwischen 11 und 19 Uhr statt und passt sich damit dem erhöhten Aufkommen der Fahrgäste am frühen Abend besser an.
Mögliche Fahrplanverstärkungen könnte es zum Fahrplanwechsel Dezember 2009 geben. Entscheidungen hierüber gibt es aber noch nicht.
Sanierungsmaßnahmen
Das Sanierungsprogramm wird stetig fortgesetzt. Schwerpunkt in den nächsten beiden Jahren bildet die Sanierung der Hochbahnviadukte in Kreuzberg (U1) und auf der Schönhauser Allee (U2), wo es zeitweise zu wochenlangen Schienenersatzverkehr kommen wird. Unter anderem werden dabei auch die Brücken über den Straßenzug Bornholmer Straße/Wisbyer Straße ausgetauscht.
Tunnelsanierungen stehen am Wittenbergplatz (U1, U2, U3), Kaiserdamm (U2), Rüdesheimer Platz (U3), Tempelhof (U6), Platz der Luftbrücke (U6) und entlang der Karl-Marx-Allee (Alexanderplatz bis Frankfurter Tor, U5) an.
Doch nicht nur Gleise und Tunnel werden saniert, auch die Bahnhöfe erhalten Auffrischungen oder gar neue Gesichter. Einen hierbei erfreulichen Abschluss wird noch im Oktober der Bahnhof Alexanderplatz liefern, wenn der neue Eingang neben der Straßenbahnhaltestelle eröffnet wird, der vor allem zur U5 kürzere und bequemere Wege liefert. Insgesamt 28 Millionen Euro kostete die Bauwerkssanierung. Mit Eröffnung des neuen Ausgangs werden auch weiterhin die Umsteigeströme von der Straßenbahn zur U-Bahn beobachtet, vor denen der zur U2 der Stärkste ist. Daher wäre eine direkte Treppenanlage von der Mitte des U2-Bahnsteiges zur Oberfläche und der Straßenbahnhaltestelle nahe liegend. Diese wird aber aus stadtplanerischen Gründen bisher abgelehnt.
Fortgesetzt wird die Sanierung des U-Bahnhofs Lichtenberg (U5) inklusive Einbau von Aufzügen zu einem der drei Regionalbahnsteige, zur Weitlingstraße und zum Ausgang Siegfriedstraße. Die Verteilerhalle erhält gelbe Fliesen und einen Fußboden mit hellen Granitplatten. Darüber hinaus wird der Ausgang zur Siegfriedstraße neu gestaltet, inklusive flacherer rollstuhlgerechter Rampe und Überdachung.
Weitere neue bzw. fortgesetzte Sanierungsmaßnahmen betreffen die Bahnhöfe Kurfürstendamm (U1/U9) inklusive Aufzug, Bundesplatz (U9), Rosenthaler Platz (U8), Moritzplatz (U8) und Kottbusser Tor (U1, U8). Die Anfang der Neunziger sanierten U6-Bahnhöfe Oranienburger Tor, Zinnowitzer Straße und Schwartzkopffstraße erhalten noch dieses Jahr einen frischen Anstrich. Durch die schlichte Sanierung mit lediglich verputzen Bahnhofswänden und dem Überstreichen von Graffiti mit verschiedenen Weißtönen sehen die Bahnhöfe stets wenige Zeit nach dem letzten Anstrich nicht gerade einladend aus.
Erneuert wird auch der U1-Bahnsteig am Gleisdreieck. Dabei soll dieser auf jeden Fall von Warschauer Straße eingleisig angefahren werden. Ob dabei der vorhandene Gleiswechsel zwischen Hallesches Tor und Möckernbrücke oder ein für die Baumaßnahmen einzubauender Gleiswechsel direkt vor Gleisdreieck zum Einsatz kommt, ist noch nicht geklärt. Letzterer verursacht zwar einen höheren Aufwand, würde aber zu einem stabilen und im Takt nicht eingeschränkten Baufahrplan führen.
Ebenfalls im Sanierungsprogramm befindlich sind die Bahnhöfe Rehberge (U6), Wittenbergplatz (U1, U2, U3), Voltastraße (U8), Breitenbachplatz (U3), Turmstraße (U9), Leinestraße (U8), Boddinstraße (U8) und Bismarckstraße (U2, U7). Der Bahnhof Kaiserin-Augusta-Allee (U6) erhält eine neue Verkleidung mit Platten, auf denen ein künstlicher Bezug zur Kaiserin Augusta, der Frau von Kaiser Wilhelm I, hergestellt werden soll. Dabei kommen die nicht verbrauchten Platten des künftigen U-Bahnhofs Hauptbahnhof zur Verwendung. Auch der zum Teil schon tot geglaubte Bahnhof Ruhleben (U2) wird grundlegend saniert und erhält seine volle Funktionstüchtigkeit durch Wiederinbetriebnahme des zweiten Gleises zurück.
Aufzugsprogramm
Auf 63 von 170 U-Bahnhöfen sind inzwischen 100 Aufzüge vorhanden. Damit ist das Aufzugsprogramm noch lange nicht abgeschlossen. Noch dieses Jahr werden die Bahnhöfe Tierpark (U5), Frankfurter Tor (U5), Mehringdamm (U6/U7) damit ausgerüstet. In Bau befindet sich darüber hinaus der Aufzug am Leopoldplatz (U6/U9). Der für dieses Jahr ebenfalls vorgesehene Einbau auf Potsdamer Platz (U2) musste aufgrund des Konkurses des Anbieters auf das nächste Jahr verschoben werden. Fortgesetzt wird das Programm in den nächsten Jahren mit Südstern (U7), Voltastraße (U8), Breitenbachplatz (U3), Theodor-Heuss-Platz (U2, zweiter Bahnsteig), Turmstraße (U9), Rehberge (U6), Strausberger Platz (U5), Weberwiese (U5) und Magdalenenstraße (U5). Letzterer erhält dabei einen Aufzug mit ungewöhnlichem U-Boot-Design.
Sonstiges- Die U55 soll nun am Samstag 01. August 2009 (zur Leichtathletik-WM 2009) in Betrieb gehen. Bis dahin ist auf jeden Fall der U-Bahnhof Brandenburger Tor fertig und somit die Möglichkeit eines Pendelverkehrs zum Hauptbahnhof gegeben. Der Weiterbau zum Alexanderplatz wird derzeit vorbereitet.
- Um Anschlüsse zwischen den einzelnen Verkehrsträgern besser gewähren zu können, sollen die rechnergestützen Betriebsleitsysteme (RBL) der Straßenbahn und des Busses mit dem U-Bahnsystem gekoppelt werden. Darüber hinaus ist auch eine Vereinheitlichung mit der Berliner S-Bahn gewünscht, um vor allem den Übergang am gemeinsamen Bahnhof Wuhletal besser abstimmen zu können.
- Die Pünktlichkeitsrate der Berliner U-Bahn beträgt durchschnittlich 98 Prozent, gemessen an jedem Bahnhof.
- Am 18.07.2007 erhielt der U-Bahnhof Pankow (U2) als erster U-Bahnhof das Signet "Berlin barrierefrei". Nach weiteren Bahnhöfen 2008 folgen nun Rathaus Steglitz, Kochstraße und Nollendorfplatz.
- Unfälle durch die teilweise vorhandenen Lücken zwischen Zug und Bahnsteigkante kommen doch öfter vor, als man glauben möchte. Daher gibt es Ideen neben den bereits vorhandenen Ansagen in den Zügen die Stellen an den Bahnsteigen besser zu markieren.
- Auf der U8 finden zur Zeit Versuche statt, die Anzeige des Haltebereichs von Kurzzügen zu verbessern. Dazu wurden die Abdeckungen der Stromschienen mit Streifen markiert. Sollte der Versuch erfolgreich ablaufen, könnten die Markierungen im gesamten Netz angebracht werden.
- In den letzten Monaten kamen verstärkt Umbenennungsvorschläge für einige Bahnhöfe auf, erinnert sei hier an Museum für Naturkunde statt Zinnowitzer Straße oder Freie Universität statt Thielplatz. Die BVG will die Vorschläge bündeln und mit dem Berliner Senat abstimmen. Beschlüsse zu Umbenennungen gibt es derzeit allerdings keine.
- Der Ausbau der Videoüberwachung von Bahnsteigen und in Zügen wird weiter fortgesetzt.
- Das Programm zweiter Ausgang für Bahnhöfe mit nur einem Ausgang an einem Bahnsteigende wurde mit dem U-Bahnhof Rudow dieses Jahr abgeschlossen.
- Die U-Bahnschule am U-Bahnhof Turmstraße hat Ende 2007 einen Stellwerkssimulator in Betrieb genommen, der eine zwar fiktive aber den Berliner Verhältnissen entsprechende Strecke mit 10 Bahnhöfen beinhaltet. Durch die Kopplung mit dem bereits vorhandenen Fahrsimulator können die Fahrer umfassend praxisnah geschult werden.
- In den nächsten Jahren soll die Zugsicherungstechnik erneuert werden.
- Das Berliner Fenster ist bekanntlich verkauft und steht damit nicht zur Nutzung für Fahrgastinformationen zur Verfügung, wenn gleich es technisch möglich wäre.
- In Nürnberg ist dieses Jahr die erste automatische U-Bahnlinie (U3) Deutschlands in Betrieb gegangen, die auf dem in Berlin entworfenen und getesteten System basiert. Eine Umrüstung in Berlin, wie es in Nürnberg mit der U-Bahnlinie U2 geschehen soll, ist aufgrund der Netzgröße und dem Alter der Strecken und der meisten Fahrzeuge überhaupt nicht darstellbar. Gleichwohl werden weitere kleinere Untersuchungen wie die Bahnsteigkantenüberwachung am U-Bahnhof Tierpark durchgeführt. Wenn überhaupt, kann die U-Bahn sich einen automatischen Betrieb auf der U5-Verlängerung vorstellen, oder auch auf der U55, wenn der Inselbetrieb länger als geplant laufen sollte.
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